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XM-734, Verlinden, 1/35

Started by markus, 26. August 2026, 21:07:14

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markus

Wie bereits angedeutet, habe ich bereits zwei weitere M113 auf dem Basteltisch. Einer davon ist der XM-734.

Der XM-734 war als Übergangslösung gedacht bis ein eigens entwickeltes Schützenpanzerfahrzeug verfügbar wäre. Er war mit vier Sichtfenstern und Schiessscharten an jeder Seite sowie zwei weiteren hinten an der Rampe ausgestattet. Die Sitzbank wurde in die Mitte des Truppenraums verlegt, damit die Insassen nach aussen blicken konnten.

Einige Exemplare wurden zu Versuchszwecken nach Südvietnam geschickt, wo sie sowohl bei den US-Streitkräften als auch bei der ARVN zum Einsatz kamen. Der Kommandantenplatz des US XM-734 wurde mit einem Okinawa-Schutzschild ausgestattet.

Über Scalemates konnte ich einen Umbausatz von Verlinden ergattern, der inzwischen selten geworden ist. Als Basis dient ein Tamiya M113. Als erstes mussten die Öffnungen für die Resinteile mit den Sichtfenstern ausgesägt werden.




markus

Die Verlinden Teile sind eingepasst. Den Anguss auf der Innenseite habe ich belassen; war die Mühe nicht wert den wegzuschleifen.

Habe nichtsdestotrotz eine einfache Inneneinrichtung gebaut, die über die Dachluke einsichtbar sein wird.

Wie bereits erwähnt, wurde die Sitzbank in die Mitte des Truppenraums verlegt, damit die Insassen nach aussen blicken konnten. Faktisch ist die Mannschaft damit auf dem Dieseltank gesessen, weil der hinten links natürlich keinen Platz mehr hatte. Logischerweise muss der Tankdeckel auf dem Fahrzeugdach entsprechend versetzt werden.

markus

#2
Den Innenraum habe ich in Grautönen lackiert, da das ganze ja eher nur angedeutet und das Licht verschluckt werden  soll. Leider hatte ich vergessen, Bilder davon zu machen, bevor ich das Dach aufgeklebt hatte.

Mittlerweile ist der M113 aussenherum auch fertig gebaut. Beim Tamiya-Bausatz gibt ein paar Vereinfachungen, die ich detaillierter darstellen wollte, wie beispielsweise den Auspuff aushöhlen.

Das Okinawa Schutzschild ist ein 3D Druck von Hobby Link aus Vietnam. Es ist recht fragil und musste vorsichtig von den Verstrebungen getrennt werden und ebenso vorsichtig geschliffen werden.


MacMeister

Hoi Markus

Hammer, das ist Old School Modelling, die alten Verlinden Zeiten, herrlich.

ich wusste gar nicht, dass es diese Variante gab, ein sehr interessanter Umbau und herrlich erfrischend.
Wieso herisst der Schutzschild 'Okinawa' stammt das noch aus WW2?

Der Geschichte nach muss diese Version nicht 'gerockt' haben sonst hätten wir ja auch n och welche im Depot..  :D

Freue mich auf weitere Bilder und viel Spass

Gruess
Mac
Ich göörke also klebe ich 🥳

markus

Quote from: MacMeister on 20. September 2026, 11:31:00Wieso herisst der Schutzschild 'Okinawa' stammt das noch aus WW2?

Der Geschichte nach muss diese Version nicht 'gerockt' haben sonst hätten wir ja auch n och welche im Depot.

Infantry Fighting Vehicles (IFV) wurden im Kalten Krieg entwickelt, um Infanterie nicht nur geschützt zu transportieren, sondern auch im Gefecht direkt zu unterstützen. Der sowjetische BMP-1 gilt als das erste IFV. Er bot Schutz und erlaubte es der Infanterie, aus dem inneren des Fahrzeugs heraus zu kämpfen.

Der XM-734 war als Übergangslösung gedacht bis ein eigens entwickeltes IFV verfügbar wäre. Das Konzept hat sich allerdings nicht bewährt.

Der ,,Okinawa Shield" ist nach der japanischen Insel Okinawa benannt, da die ersten provisorischen Geschützschilde für die Kommandantenkuppel des M113 zu Beginn des Vietnamkriegs von US-Militärwerkstätten hergestellt wurden, die auf Okinawa stationiert waren. Anfänglich waren die Kommandanten des M113 ungeschützt, was zu hohen Verlusten führte.

Später kamen die standardisierten Sets hinzu, der "A-Kit" wie wir ihn vom ACAV kennen und der "B-Kit" welcher nur den Schutzschild für die Kommandantenkuppel hatte.