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Autor Thema: Frage zu airbrush  (Gelesen 197 mal)

Plastikfreund

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Frage zu airbrush
« am: 03. Januar 2020, 17:51:08 »

Habe mich heute das erste mal in airbrush versucht und hätte noch ne Frage?
Habe die aqua mit 50% Mix verdünnt bis es milchartig war und wenn ich den Becher das 2 mal befüllt habe ist mir immer bei der Nadel alles eingetrocknet und es sprüte nicht mehr richtig! Ist einfach die Farbe noch zu dickflüssig oder bin ich zu langsam? :roll:
Das sprühergebnis fand ich bei der Mischung gar nicht so schlecht!
Kann mir da jemand helfen

Gruss andy
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MacMeister

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Re: Frage zu airbrush
« Antwort #1 am: 03. Januar 2020, 18:10:29 »

Hallo Andy,

Immer wieder ein gerne angesprochenes Thema, der Luftpinsel!

Ein Jeder hier im Forum wird seine eigene Technik haben, die ihm am besten liegt. Da gilt es für dich, die deine zu finden  ;)

Für eine konkrete Antwort wären Angaben über Bechergrösse, benutzte Farbe und Verdünner hilfreich. Bei grösseren Füllbechern und zB. Valleijo und auch Tamiya Farben setzt die Farbe infolge des Luftstromes an der Nadelspitze an und verstopft diese dann. Hier können kürzere Spraydauer und die Zuhilfenahme eines Retarders Abhilfe schaffen. Ich persönlich würde den Spritzkopf mit einem Alten Pinsel und etwas Reiniger auspinseln, das bringt auch was.

Gruess
MacMeister
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Plastikfreund

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Re: Frage zu airbrush
« Antwort #2 am: 03. Januar 2020, 18:18:13 »

Habe revell basic set, arbeite mit revell aqua und dem aqua Mix von revell!
In den Becher hab ich immer ca 2 mal getan. Nach der Verstopfung habe ich sie immer auseinander gebaut und gereinigt! Das heißt wohl mehr üben  ;D
Kann ich mehr als 50% verdünnen
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MacMeister

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Re: Frage zu airbrush
« Antwort #3 am: 03. Januar 2020, 18:27:13 »

Hoi Andy,

Die Revell Aqua, das sind die 4-eckigen Behälter oder? Wenn ja, ich hatte ein paar aus der Not heraus gekauft, nach einiger Zeit des Nichtgebrauches trocknen sie ein. Zum Verarbeiten, naja gemischte Gefühle aber für längeren Gebrauch, nö Danke  8)

Nichts gegen das Beginner -Set, wir haben alle mal angefangen  ;D Revell ist auf Revell abgestimmt, da kann man wenig machen was Sinn macht. Mehr verdünnen kann problematisch werden, da die Farbe dann als dünner Schleier aufs Modell fällt, da musst du mehrmals fein darüber brushen. Probier mal 40/60 mit 0.8 Bar Druck.

irgendwann wirst du auch mal andere Farben ausprobieren, wie gesagt, den Weg sind wir alle hier gegangen  ;) ;D und ja, einfach nur Fragen  ;)

Gruss MacMeister
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Plastikfreund

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Re: Frage zu airbrush
« Antwort #4 am: 03. Januar 2020, 18:30:38 »

Ja die 4 eckigen! Habe alle erst letzten Monat gekauft!
Für die ersten schiffe muss das set erst mal reichen  ;D
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markus

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Re: Frage zu airbrush
« Antwort #5 am: 03. Januar 2020, 18:56:59 »

Meiner Meinung nach eigenen sich die Revell Aqua Farben eher zum pinseln und eher weniger für die Airbrush. Für die AB empfehle ich eher Tamiya, Mr Hobby oder allenfalls Valejo.

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Plastikfreund

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Re: Frage zu airbrush
« Antwort #6 am: 03. Januar 2020, 19:35:25 »

Werde ich sicher auch noch versuchen aber jetzt muss ich erst mal mit denen zurecht kommen  ;)  ;D
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tobias

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Re: Frage zu airbrush
« Antwort #7 am: 03. Januar 2020, 22:08:28 »

Vermutlich mit fast jeder Farbe bleibt nach etwas längerem Einsatz der Airbrush an der Nadelspitze etwas eingetrocknete Farbe zurück. Das wirkt sich natürlich negativ auf das Spritzbild aus. Ich mache es wie René und reinige wenn nötig die Nadelspitze mit einem Pinsel und Verdünner, dann gehts gleich weiter. Ein zerlegen der Airbrush ist in diesem Fall meistens nicht nötig.

tobias
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Zolli

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Re: Frage zu airbrush
« Antwort #8 am: 03. Januar 2020, 22:10:35 »

Also ich habe kein Probleme mit den Aquas. 50% verdünnen und mit 1,5 Bar gespritzt hat bis jetzt immer funktioniert.
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Plastikfreund

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Re: Frage zu airbrush
« Antwort #9 am: 03. Januar 2020, 22:14:08 »

Ich hab nur 1 Bar 😂
Aber den Dreh bring ich auch noch raus! ;)
Verdünnst du immer mehr oder immer portionsweise
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Roger

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Re: Frage zu airbrush
« Antwort #10 am: 03. Januar 2020, 23:08:30 »

Hi Andi

Ich verwende eigentlich nur Lacke von MRP, ab und zu auch Gunze & Tamiya Farben. Zum verdünnen nehme ich da Isopropanol und fülle zuerst etwas die Airgun mit einer Pipette, bevor die Farbe dazu kommt. So habe ich manchmal etwas zu viel verdünnt, aber da das IsoProp sehr schnell verdunstet kann ich so gut arbeiten.

Aber mit den Revell Farben komme ich überhaupt nicht klar. Und wenn ich dir einen Tipp geben darf, lass die Finger von den Vallejo Air Farben. Sind zwar toll zum dosieren mit ihren Fläschchen, aber sie härten wie eine Latex Schicht aus. Diese kannst du nach einer Weile wie ein Teppich wieder abziehen.

Lass uns deine Erfahrungen wissen, so können wir weiter fachsimpeln  :D
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hartmut

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Re: Frage zu airbrush
« Antwort #11 am: 04. Januar 2020, 11:29:40 »

Zitat
...bei der Nadel alles eingetrocknet und es sprüte nicht mehr richtig...
Das passiert oft beim lackieren. Du kannst in jeder kleinen Sprühpause kurz mit dem (in Lösungsmittel getränkten) Pinsel oder Wattestäbchen Düse und Nadelspitze reinigen und es passiert nicht so oft.
Bei den Lacken bin ich von den Revell/Humbrol Enamels auf Revell Aqua auf Vallejo Air gekommen. Grade teste ich AK und Mig....
Die Revell Aqua sind mir auch schnell eingetrocknet und bei Vallejo habe ich auch die Erfahrung gemacht das sie eine Gummihaut auf em Modell bilden. Am wenigsten Ärger machen meiner Meinung nach die Enamels - stinkt aber und dauert bis es trocken ist. Die schöneren Ergebnisse finde ich hat man mit Acryl. Am besten einfach mal verschiedene einzelne Lacke kaufen und ausprobieren.

Grüße Hartmut
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Plastikfreund

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Re: Frage zu airbrush
« Antwort #12 am: 04. Januar 2020, 18:06:08 »

Danke für die Tipps es geht schon etwas besser  ;D
Eine Erkenntnis ist auch, den farbtopf nicht leer werden lassen  8)
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stephan

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Re: Frage zu airbrush
« Antwort #13 am: 04. Januar 2020, 19:03:30 »

Da ich mit den "echten" Acryl - Farben nicht klarkomme und genau diesen Effekt hasse, kann ich leider keinen Tipp abgeben. Ausser dem, diese Farben zu meiden und zu Mr. Hobby (Gunze), Tamiya, AK Real-Colors, oder Mission Models Color zu wechseln.
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