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Themen - Rudolf

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Manchmal muss man einfach noch was anderes dazwischen machen sonst wird’s zu eintönig. Nicht dass ich nicht noch andere Baustellen hätte, aber keine Russischen. Mal sehen wie’s hier läuft, der MiniArt Bausatz überrascht mich nicht, typisch MiniArt halt, viele picobello detaillierte und fragile Teile und Kleinstteile. Sehe jetzt schon wie knifflig alleine das Heraustrennen sein wird. Fahrer und Beifahrer sind im Bausatz enthalten, hätte mir deshalb den zusätzlichen von ICM sparen können. Somit habe ich eine Auswahl





Gorkowski Awtomobilny Sawod oder GAZ war der Hersteller des leichten LKW’s GAZ-AA, der auf dem amerikanischen Ford-Timken basierte einen 4 Zylinder Verbrennungsmotor von 3.3 lt besass und eine Nutzlast von 1500 kg mitführen konnte. Dies war ein viel zu geringes Ladegewicht, vor allem für den Transport von Munition. Daher wurde die Version AAA gebaut was nichts anderes heisst als 3 Achsen. Zugleich verbesserte sich neben der zusätzlichen Beladung die Geländegängigkeit. LG Ruedi

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Mikojan-Gurewitsch MiG-29 A

Die MIG 29 ist ausserordentlich agil, hat leistungsstarke Triebwerke und eine hervorragende Aerodynamik. Sie benötigt bloss eine Startstrecke von 250 Metern und hält eine Belastung bis zu 9G aus. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei MACH 2.3. Aufgrund des hohen Treibstoffverbrauchs, kann sie ca. 45 Minuten fliegen, da ein Betanken in der Luft nicht möglich ist. Navigation und Radar sind mangelhaft. Die Kosten einer MIG 29 übersteigen die eines westlichen Waffensystems um das Vierfache. Eine Flugstunde kostet ca. 49'000 € verglichen mit einer F4 ca 11'200 €.

Der Erstflug erfolgte am 6. Oktober 1977 und sie wurde im Juni 1983 in Dienst gestellt. Serienmässig wurden um die 1600 Maschinen hergestellt.

Kurz nach dem Beginn des Golfkrieges hat Saddam Hussein (IRAK) seine 16 MIG 29 zu seinem vorherigen Erzfeind in den IRAN fliegen lassen um sie vor der Zerstörung durch die Amerikaner zu retten. Der IRAN hat sich geweigert, die Maschinen wieder zurückzugeben.

Viel Weiteres und Interessantes ist ebenfalls bei WIKIPEDIA nachzulesen.

Die NVA besass 24 MIG 29, diese wurden nach der Wende durch die Bundeswehr übernommen und integriert. Deutschland war das einzige NATO-Land das ein Jagdgeschwader mit MIG 29 unterhielt. 2005 wurden die verbliebenen 23 MIG 29 (eine war abgestürzt) an Polen für 1 € verkauft.

Zum Bausatz: Die Länge beträgt 536 mm die Flügelspannweite 356 mm und es sind etwas über 310 Teile zu verbauen, dazu kommen noch eine Anzahl von Ätzteilen von EDUARD. Hier eine Aufnahmen der Ober und Unterseite



Beim Betrachten von Bildern von Maschinen die sich im Einsatz befinden fällt auf, dass viele so schön verwittert aussehen, mit verblichener Farbe und Schmutzflecken von Hydraulik- und Schmieröl. Werde meine ersten Versuche mit Ölbrushers machen, von denen Stephan so schwärmt. Der Painting und Marking guide von Trumpeter liefert eine gute Vorlage. Mir gefallen die eckigen Flächen wie auf dem untenstehenden Bild, ansonsten gehe ich den Anweisungen für eine Maschine der Russian Air Force, 21st OSAD/120th GvlAP, nach.



Damit sich die Nase nicht in den Himmel reckt, hat Trumpter ein 45 g schweres «Nasenteil» beigefügt, da bleibt mir das «Hirnen» wie bei Jan-Willem’s Flugi erspart.



Hier noch ein Hinweis für ein Filmchen auf YouTube,

«FANTASTIC Russian Mikoyan MiG-29 FORMATION PAIR/DUO with OVT VECTORED THRUST Demo»

das müsst ihr euch auf der Zunge zergehen lassen. Minutenlang tanzen die zwei MIG 29 auf ihrem Schubstrahl senkrecht, zum Teil nur wenige Meter ab Boden. Fehlt nur noch die entsprechende Ballettmusik von Tschaikowsky dazu.   

Ein paar Fotos der EDUARD Teile liefere ich noch nach.  LG Ruedi

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MacMeister verfügt über Informationen die besagen um die Götter des Modellbaus zu besänftigen sei es ratsam mit einer Spezialität an den Basler Modellbautagen anzurücken. Da ich die Götter ganz und gar nicht erzürnen will, habe ich beschlossen auch ein Modell als Göttergabe zu präsentieren. Ob diese Opfergabe auch angenommen wird, darüber lasse ich euch noch entscheiden.  Jedenfalls erhoffe ich mir von der Schutzgöttin der Kunst und des Handwerks, Pallas Athene, Inspiration, Durchhaltewille und eine ruhige Hand.

Ausstehend ist noch die Bestellung BIG ED 3381 von Eduard Accessories, da sollte alles internes und externes Zubehör dabei sein. Sobald ich alles in der Hand habe, werde ich den Bausatz vorstellen. LG Ruedi 

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Ich hätte mich nie gewagt in einem Forum für Eisenbahnfreude diesen BB zu eröffnen, da ich ein absoluter Banause bin und nichts von der komplizierten Technik verstehe. Es ist einfach das Ästhetische das mich anzieht, bin ich doch an der Gotthardstrecke aufgewachsen und habe noch als Knabe Güterzüge mit Dampfloks gesehen und von Sursee nach Triengen fuhr noch Jahrelang ein Dampfzug. (Sorsi Trienge Bähnli hat es geheissen, Bild unten)



Was ich bei Trumpeter vermisse: im Bauplan wird mit keinem Wort erwähnt um welches Teil es sich handelt das man verbauen soll und bei den technischen Beschrieben die im Net zu finden sind, ist ausser der Funktion auch nicht jedes Detail bezeichnet. Also wenn ich mal etwas nicht weiss oder falsch rate, bitte um Korrektur. Soviel ich erfuhr haben wir mindestens zwei Mitglieder mit Bahnhintergrund.

Von unseren Modellbaufreunden baut keiner ein Model «out off the box» ohne mit ein paar Resin und Ätzteilen das Modell aufzupeppen, daher habe ich mich auch auf die Socken gemacht und bin fündig geworden und habe mir von E.T. Models aus China ein Upgradeset gekauft, was die Kosten für den Bausatz verdoppelt, aber ich hoffe es lohnt sich, wo ich doch die Ätzteile so liebe.



Etwas zum Bausatz: Als Hinweis steht auf dem Deckel, 670 Teile (für 2 Varianten) ergibt aber sicher noch über 600 Teile zu verbauen. Länge 39.4 cm.

Dampfzüge: Hier einige Angaben gefunden bei Wikipedia. In der Schweiz fuhr die letzte mit Dampf betriebene Lok auf der Wehntalstrecke, ab 28. Mai 1960 wurde diese elektrifiziert. In der BRD fuhren bis 1974 und in der DDR bis 1988 mit Dampf betriebene Züge. Das BR86 Modell von Trumpeter ist keine Kriegslok, sondern eine Reguläre die vor allem auf Nebenstrecken für Gütertransporte eingesetzt wurde. Zwischen 1928 und 1943 wurden 776 Maschinen von über 15 Herstellern gebaut. 

Ich habe mir vorgenommen, die Lok nicht nach Schweizermanier schön «gepützelt» und nicht in einem gepflegten schwarz/rot der 60er Jahre, sondern etwas verrusst und verwittert, zu bauen.

Hier das Bild der Farbreferenz.


Baustufe 3, der Rahmen ist gebaut plus einen Aufsatz. Schade, dass im Bauplan nicht steht um was für Teile es sich handelt. Vielleicht weiss jemand von euch für was dieses «Kistchen» ist.

Der zusammengebaute Rahmen


Häuschen oder Kistchen?


Der Rahmen rot gebrusht


Bis jetzt alles Trumpeter Qualität, ausser Abknipsstellen zu verschleifen gibt’s nicht zu korrigieren, alles absolut passgenau und der Rahmen ohne Verzug. Verbaut sind bis jetzt 35 Teile plus das Trassee.



Das Trassee stelle ich demnächst vor, wird ja erst zum Ende gebraucht. Ich werde da einige Übungen für ein späteres Diorama vornehmen können. Gräser und Gebüsch sind bereits vorrätig. Benötigt wird noch etwas Schleifarbeit und muss vor dem Zusammensetzten koloriert werden, sonst müsste wiederum viel abgeklebt werden.

Vorbereitete Teile für das Gestell hinten und vorne mit den Puffern und den Lampen.


Hier noch was zum Schmunzeln, Angaben aus dem Bauplan. Chinesisch Jing Pling 2 auf English übersetzt make 4!!!!!!!!!!!


LG Ruedi






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Rudolf / Meine Modell seit 2017 die Flugzeuge Teil 2
« am: 02. März 2021, 17:47:53 »
MiG-23 MLD Flogger-K von Trumpeter im Masstab 1:32 daneben das Düsenaggregat
Dies ist die Abfangjägerversion und wurde 1970 an die Truppe ausgeliefert und blieb im Einsatz bis 1985. Es wurden etwas mehr als 5000 Stück produziert. Die entscheidende Neuerung waren die Schwenkflügel, sie verbesserten im Langsam Flug den Auftrieb und das L steht für das stärkere Triebwerk, damit wurde MACH 2.7 erreicht. Trumpeter hat wiederum diesen Bausatz mit einem abnehmbaren Hinterteil ausgerüstet, habe ich aber diesmal nicht so gebaut, dafür das Triebwerk separat da es sonst verbaut und im Inneren verschwunden wäre.









Junkers Ju87D Stuka von Hasegawa im Massstab 1:35, der Bemalungsplan den ich gewählt habe zeigt gemäss Angabe von Hasegawa eine Maschine von STG3, Kommandant Oberstleutnant Walter Siegel 1942 in Ägypten.







LG Ruedi

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Rudolf / Meine Modell seit 2017 die Flugzeuge
« am: 02. März 2021, 17:41:44 »
Die Flugzeugmodelle von links nach rechts im Uhrzeigersinn:



F100D Super Sabre, der Bausatz ist von Trumpeter im Massstab 1:32. Ab 1965 war diese Maschine in Vietnam im Einsatz, zuerst als Jäger und Begleitschutz der Bomber und später noch als Erdkampfflugzeug. Als Begleitschutz wurde sie von der Phantom abgelöst. Der Spitzname von der F-100 war «the Hun» (Der Hunne?). Die Tarnung ist die Vietnamtarnung für Erdkampflugzeuge. Diese Maschine war in der Tuy Hoa Airbase in Südvietnam stationiert. (Thors Hammer) Trumpeter liess dieses Modell mit einem abnehmbaren Hinterteil bauen, was ich so nicht mehr machen würde. Ferner wäre dieses Modell für die Alterung geeignet. Bilder zeigen wie die heisse Düse die Wände bläulich bräunlich verfärbt hat. Einige Modellbauer haben dies wunderbar umgesetzt. Sollt ich sie nochmals bauen dann schon in einer verwitterten Version.







P51 und Pantherhelikopter



Mustang P-51 von Tamiya im Massstab 1:32 war mein erstes Modell nach der Harley und wäre eigentlich für den Kübel. Aus lauter Nostalgie habe ich sie behalten; ich hatte Alterungen vorgenommen ohne vorher einen Lack aufzutragen und das Terpentin hat die Farbe zerstört, ferner hatte ich ein verzogenes Heck und der Motor mit der Kabine passte nicht in die Gondel, musste ihn zersägen. Vielleicht mache ich sie nochmals zu einem späteren Zeitpunkt da dieser detaillierte Bausatz enormen Spass gemacht hat.



AS565 Panther Helicopter von Trumpeter im Massstab 1:35 (Siehe Baubericht: Bauberichte Flugzeuge 1:35 und grösser.)



De Havilland Mosquito FB Mk.VI Tamiya 1 :32
Hatte vor einem Jahr Ende Januar mit dem Bau angefangen und wollte eigentlich 5 Etappen pro Woche schaffen. Es sind 1.2 geworden und bin jetzt bei Etappe 68 angelangt und fertige jedes Detail nach Plan von Tamiya ergibt manchmal 5 verschiedene Farben für ein Kleinteil, Wahnsinn wie genau und detailgetreu dieser Bausatz ist, das reinste Vergnügen. Es bleiben noch 37 Bauetappen ohne die Kolorierung, also nochmals hoffentlich nicht mehr als 31 Wochen.











Ende Teil 1

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Ich konnte es nicht lassen, da ich immer noch den Abgasgeruch vom Mercedes-Benz 500 K in der Nase habe, eine Nebenbaustelle zu eröffnen.

DELAHAYE ist eine der ältesten französischen Automarken und wurde 1845 von Emile Delahaye gegründet und stellte 1894 ihren ersten Wagen vor. Die DELAHAY’s 135 waren im Stande die 24 Std. von Le Mans, die Rally von Monte Carlo sowie den Alpenpokal zu gewinnen und die Familie gemütlich aufs Land zu fahren. Mit diesem Auto konnte man alles Mögliche machen. Dies konnte dank einem von Monsieur Charles und seinem Ingenieur Jean Francois gebauten Motorgestell von 20 PS erreicht werden. Dieses Motorenfahrgestell war die ideale Basis für verschiede Karosserie Fabrikanten wie Chapron, die Brüder Antem, Laoutchick, Guilloré, Franay und Figoni, die sich mit Kurven und Chromverzierungen zu übertrumpfen suchten. Auf jeden Fall wird die Lackierung dieses Modells noch einiges Kopfzerbrechen bereiten vor allem in der Maskierung. (siehe Bild oben)

Heller macht keine Angaben von welchem Hersteller die Karosserie stammt, aber es dürfte Figoni gewesen sein.

Zum Bausatz: Im Vergleich zu Tamiya mittelmässig. Die Chromteile kommen ins Salzsäurebad zum Entchromen. Man muss immer wieder etwas vorwärts und zurückblättern, da die Instruktionen nicht so genau sind und es ist nicht immer klar wo die Klebestellen sind. Wo die Federung genau befestigt wird ist nicht deutlich.

Hier ein Foto des zusammengebauten Fahrgestells



Laut Bauplan müsste der Brandschutz vorne am Innenraum geklebt werden und dann die zwei Motorabdeckungen darüber angepasst werden. Dies habe ich so gemacht dabei muss beim zusammenfügen des Chassis mit dem Fahrgestell dieser Brandschutz genau in eine kleine Kerbe passen, was natürlich nicht der Fall war und ich musste ihn wieder heraustrennen und direkt aufs Fahrgestell kleben und jetzt passts. (Foto Motorblock mit Brandschutz)



Hier noch ein Foto des Motorblocks mit den berühmten SOLEX Vergasern (jedem bekannt von der Marke Velo-Solex). Diese Vergaser wurden bis in die 80ziger Jahre von allen namhaften Automobilherstellern in Europa eingesetzt. Ich werde den Motorraum geschlossen bauen, da eine Bemalung sonst nicht zu machen wäre, deshalb keine detaillierte Bemalung des Motors.



Motorhaube: eigentlich wollte ich die Teile einzeln brushen und dann zusammensetzen, habe aber festgestellt, dass die Passgenauigkeit nicht so toll ist und man ja nachher nicht mehr schleifen kann, wenn’s nach dem Zusammenbau nicht passt. (hier einige Teile des Chassis) Den Kühlergrill habe ich entchromt, weil er sonst mit Sekundenkleber angeklebt werden müsste, was sicher eine Sauerei gäbe. Wie man auf dem Bild (Motorhaube sieht) müssen einige Spalten geschlossen und verschliffen werden.





Hier noch ein Foto der Chromteile und die Felgen nach dem Entchromen. Heller hat einen Schutzlack verwendet den ich im Wasserbad nicht wegkriege und ich mir noch was einfallen lassen muss wie ich ihn wegbekomme (ohne das PS anzugreifen).





hier noch ein Bild vom Innenraum mit Chassis



Die nächsten Schritte werden sein: Kitten der Spalten, verschleifen, mit Tamiya Surface Primer leicht grundieren um zu sehen wo noch Stellen zum bearbeiten sind. Dann das Armaturenbrett und den Innenraum kolorieren. Wie ich den Bildern von den meisten dieser Oldtimer entnehmen kann waren die Türen und das Armaturenbrett aus Mahagoni, eine kleine Herausforderung für die Bemalung.
LG Ruedi








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Unsere Kindergalerie / Bastelspass mit den Enkeln
« am: 30. Januar 2021, 16:52:03 »
Zwei Tage Zeit, kein Stress, kein – «wir sollten noch……» Ganz entspannt wurden die Arbeiten in Angriff genommen und auch wieder liegengelassen.

Mein Enkel von 9 Jahren wollte auf alle Fälle mal an die Airbrush und das hatte ich ihm auch versprochen. Ziel war nicht der Zusammenbau eines komplizierten Bausatzes, sondern ein paar Flächen zum Bemalen zu haben. Er hat die zwei Bausätze Stegosaurus und Brontosaurus (von Lindberg) zusammengebaut, die Fugen mit Mr. Dissolved Putty abgedichtet und verschliffen. Für den Stegosaurus hat die Zeit dann nicht mehr gereicht da wir ja nicht stundenlang daran sassen (den Unterschied sieht man, da die Bausätze nicht sehr präzise waren)

Hier ein paar Bilder vom Zusammenbau:







Die Jüngste (4 ½) Jahre wollte auch was basteln «Was darf ich hat sie gefragt» Grosszügig hat ihr mein Enkel die Steinzeitmännchen die im Bausatz dabei waren überlassen. Diese noch zu bemalen hätte er sowieso keine Zeit. Meine Enkelin hat die zwei Männchen an der frischen Luft mit Tamiya Fine Surfaceprimer weiss mustergültig grundiert und nachher selber die Farben für die Bemalung ausgesucht. Hier zwei Fotos der fleissigen Gestalterin und der fertiggestellten Gesellen.









Schon lange einmal wollte die Älteste (12 Jahre) die Uhr von Leonardo Da Vinci in Angriff nehmen und es ergab sich heute die Gelegenheit mal intensiv daran zu sitzen und zu beginnen. Dieser Bausatz ist doch nicht so einfach wie er aussieht muss man doch genau beachten in welcher Reihenfolge die Teile zusammenzustecken sind (nichts muss geklebt werden) und in welcher Lage. Wir sind weit gekommen in den zwei Tagen obwohl doch eine beträchtliche Anzahl von Teilen zu verbauen sind. Meine älteste Enkelin ist eine gute Beobachterin und hat die richtigen Teile herausgeschnitten und ohne Korrektur zusammengebaut. Auch hier noch ein paar Bilder davon:










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S’Gschpänli vom Cadi ist inzwischen fertiggeworden. Die Farbe ist ein Mercedes Fire Engine Red. Die Passgenauigkeit war für diesen alten Bausatz aus den 70ger Jahren erstaunlich exakt. Einzig die Lampen bei den Türen waren so gegossen, dass man sie fast nicht ohne Beschädigung ausschneiden konnte. Hier noch einige Fotos des Modells











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Soviet GAZ-AA Cargo Truck von HobbyBoss im Massstab 1:35

Nach dem II. Weltkrieg waren die zivil eingesetzten LKW’s umgespritzte Militärfahrzeuge. Diese Version habe ich nach meinem Geschmack koloriert. Der Bausatz hatte eine Menge filigraner Teile und ich kann im Nachhinein nicht mehr mit Bestimmtheit enthüllen ob es an mir oder den Bauteilen lag, dass sie nicht so passten wie es der Bausatz eigentlich vorgesehen hätte.
Hier ein paar Bilder









US GMC CCKW-352 Steel Cargo truck von HobbyBoss im Massstab 1:35

In der RS hatten wir einen als Transportfahrzeug zum Schiessstand und einen als Werkzeugfahrzeug. Dieser LKW hat mir immer gefallen, hier ein paar Bilder davon









Jeep Willys von Tamiya im Massstab 1:35

Wie gewohnt von Tamiya verständlicher Bauplan und passende Teile. Hier noch ein paar Bilder

















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Rudolf / Meine Modelle seit 2017 die Panzerfahrzeuge Teil 2
« am: 08. Januar 2021, 16:04:01 »
Tamiya M3 LEE MkI im Massstab 1:35

Der Medium Tank M3 Lee/Grant war ein US-amerikanischer mittlerer Kampfpanzer, der im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kam. Er wurde auch von der britischen und sowjetischen Armee verwendet. Nachfolger war der wesentlich verbesserte M4 Sherman. Bewaffnung: 75 mm Kanone.









Tamiya M4I Walker Bulldog

Der Walker Bulldog war 1952-65 im Dienste der US Army und die Bestände wurden 1965 an Südvietnam verkauft. 76,2-mm-Geschütz M32, cal .50-Fla-MG und1 × cal .30-Turm-MG









T-60 interior kit Early series von MiniArt im Massstab 1:35

BB unter Bauberichte Fahrzeuge 1:35 und grösser / T-60 Interior Kit von MiniArt Massstab 1:35



Meng Russian light ZPU-4 AA gun im Massstab 1:35

Die ZPU ist ein mehrläufiges Flugabwehrmaschinengewehr mit Kaliber 14.5 mm. Das hier gezeigte ZPU ist eine irakische Version.







LG Ruedi







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Rudolf / Meine Modelle seit 2017 die Panzerfahrzeuge
« am: 08. Januar 2021, 11:53:36 »
Meng French super heavy tank Char 2C im Massstab 1:35

Der Char 2 C oder Char de Rupture (Durchbruchpanzer) wurde ab 1922 an die Truppe ausgeliefert und in einem eigenen Panzerbataillon (51. Bataillon de Chars de Combat) zusammengefasst. Die insgesamt 10 Stück trugen den Namen einer französischen Provinz.
Länge 12 Meter, Gewicht 68 Tonnen, Höchstgeschwindigkeit im Gelände 8 km/h und 15 km/h auf der Strasse. Bewaffnung 75 mm Kanone und 4 Maschinengewehre, 12 Mann Besatzung. (Weitere Details sind bei Wikipedia zu erfahren)
Zum Bausatz: wie von Meng gewohnt, absolut präzise. Pro Seite waren es 38 Läufräder A und 38 Laufräder B. Der Bauplan umfasste insgesamt 19 Baustufen. Die Kette bestand aus 67 Kettenglieder pro Seite, die man hätte einklicken können. Die Kette hätte dann zusammenhalten sollen, tat sie aber nicht, war eine Prozedur bis sie drauf war.









Trumpeter Soviet T-10A Heavy tank im Masstab 1:35

Mit dem T10 endete die Reihe schwerer Sowjetischer Panzer. Der T 10A ist die Version ab 1956. 122 mm Geschütz,  12,7-mm-MG, 52 Tonnen, Höchstgeschwindikeit 42 km/h, (Weitere Details sind bei Wikipedia zu erfahren)









Tamiya French light tank AMX-13 im Massstab 1:35

200 Stück des AMX-13 waren in der Schweizer Armee ab 1954 als Spähpanzer im Einsatz. Ich hatte mich aber entschlossen die französische Version zu bauen schon wegen Capitaine Duroc, finde die Franzosen einfach ein bisschen legerer, sieht man ja schon an der Uniform. So richtig verwitterte Exemplare habe ich im Net keine gefunden. Die französischen Tanks sind alle in einer gepflegten Verfassung, deshalb habe ich ausser ein bisschen Staub nicht viel «weathering» betrieben. Ich kann mich noch gut als Primarschüler erinnern wie in den späten 50er Jahre ganze Kolonnen von AMX-13 durch unser Dorf gerollt sind.











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Rudolf / Meine Modelle seit 2017 die Automobile
« am: 22. Dezember 2020, 10:40:08 »


Die Automobilmodelle von links nach rechts:

Trabi (Trabant S 601) von Revell im Massstab 1:24 zu finden unter «Galerie Fahrzeuge 1.35//Modell 601 von Revell 1:24

Cadillac V16 Sport Phaeton by Fleetwood (JO-HAN) 1:25, BB unter Fahrzeuge 1:35 und grösser

Talbot Lago 4,5 l «Grand prix” von Heller 1:24
1935 gründete Anthony Lago die Firma Talbot-Lago. Das Modell zeigt den Monoposto von 1948, den Talbot Lago für die neue 4,5 lt Formel (ohne Kompressor) konstruierte. Er entwickelte 270 PS und erreichte die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h. Das Auto war der Konkurrenz von Alfa, Ferrari und Maserati leistungsmässig unterlegen, konnte jedoch ohne Tankstop durchfahren und erzielte an 13 Grand prix’s 25 WM-Punkte.





Mercedes-Benz 300 SL von Tamiya 1:24
Wurde in den Jahren 1954-1957 als Coupé mit Flügeltüren gebaut und war der schnellste Sportwagen in dieser Zeit.





Shelby Cobra 427 S/C 1973 von Revell 1:24
Die Grundidee von Shelby war relativ einfach, man nehme einen leistungsstarken grossen Motor (V8 Motor mit 4260 ccm von Ford) und setze ihn in einen kleinen leichten Sportwagen der von AC Ace sports cars mit einer Alucarosserie stammte. Die S/C Ausführung hatte satte 425 PS und eine Beschleunigung von knapp 4 Sek. auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h und war knapp über 1000 kg schwer.






 
Sauber Mercedes C8 von Hasegawa 1:24 (es gab einen Bausatz mit Motor, habe aber zu lange gezögert und da war er ausverkauft, hat mich noch lange geärgert)

VW Samba Bus von Revell im Masstab 1:16 mit Motor, die Decals waren natürlich wieder mal komplett missglückt.







Mercedes 450 SLC von Ohtaki im Massstab 1:12, zu finden unter Bauberichte Fahrzeuge Recycling Merceses Benz 450 SLC.



LG Ruedi

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Rudolf / Meine Modelle seit 2017 die Harley
« am: 15. Dezember 2020, 11:43:52 »
Harley-Davidson FLSTFB Fat Boy Lo im Massstab 1:6 von Tamiya

Dieser Bausatz war verantwortlich, dass ich mit dem Modellbau wieder begonnen habe. Hat enormen Spass gemacht, die Harley zu bauen obwohl die Minischrauben einen zum Verzweifeln bringen konnten und manche nur dank dem geübten Auge meiner Frau wiedergefunden wurden. Damals hatte ich noch keine Airbrushanlage und habe alles mit den Sprays von Tamiya koloriert. Hier einige Bilder vom Bau.

Die Schrauben und Muttern, Federn etc. waren alle in einem Säckchen und es hat über eine Stunde gedauert sie zu sortieren und zwei solche Schachteln zu füllen.



So stand sie ungefähr ein halbes Jahr herum bis es endlich weiterging.



Metall und Kunststoffteile für die Gabel



Tank mit Lederimitat. Das Harley Emblem, ein kleines Decal ist mir vollkommen missraten, musste es von Hand hinmalen, da ich damals all die Hilfsmittel noch nicht kannte und absolut ungeübt im Umgang mit Decals war, diese brachten mich noch lange zum Zittern.



Es geht dem End Bau entgegen.



Hier noch zwei Aufnahmen von der Fertigstellung



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Oh nein nicht schon wieder!!! Ich weiss, déjà vu. Aber ich liebe diesen «eleganten» Vogel (oder müsste man von der Flug-Geschwindigkeit mit ca. 360 km/h von einer lahmen Ente sprechen), und bin nun beinahe seit zwei Jahren über diesen grossen Karton gestolpert. Ein BB zu erstellen ist auch so etwas wie Therapie für mich. Ich fange voller Enthusiasmus einen neuen Bausatz an und dann erlahmt das Interesse nach und nach. Ein BB zwingt mich, vorwärts zu machen, also fangen wir an. Zuerst etwas über da Modell:



Werde die Ju 87 D in diesem Tarnmuster basteln, da ich schon eine von Hasegawa mit dem deutschen Tarnmuster im Gestell habe. Es zeigt eine Maschine stationiert in Witebsk März 1944, wo die Sowjets im Juni 1944 die Witebsk-Orsha Offensive starteten, was zum totalen Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte und dem Verlust von 28 Divisionen der Wehrmacht führte.

Der Bausatz beinhaltet in etwa 360 Teile, und mit einer Länge von 54 cm und einer Flügelspannweite von 71 cm wird er riesig, so richtig nach dem Geschmack von mir und Marco der auch grosse Massstäbe liebt, wo man nicht ununterbrochen die Uhrmacherlupe am Auge haben muss. (MiniArt lässt grüssen.)
 
Schade finde ich, das Trumpeter einen detaillierten JU-Motor bauen lässt, den man dann nicht mehr sieht, dafür fehlen die Sitzgurte für den Piloten und den MG Schützen.



Dank dem Hinweis von Hartmut habe ich festgestellt, dass auch das Swastika in zwei Teile zersägt, dabei ist. Mal sehen, ob es zu gebrauchen ist.



Anhand der Fotos im Net ist mir nicht ganz klar, ob nur die Flügelspitzen im Ostfrontgelb bemalt waren oder noch ein grösserer Teil des Flügelendes wie Trumpeter im Bemalungsplan vorgibt. Wer von euch weiss es? 



Da ich nicht annehme, dass ein Militärhistoriker oder Museumskurator bei mir vorbeikommt nehme ich es nicht so genau mit Farbe und Details, man könnte stundenlang Abhandlungen lesen und es würden immer noch Zweifel bestehen, also lasse ich es lieber und hoffe, dass es die ganz Exakten unter uns nicht zu fest schüttelt, oder sie gnädigstens wegschauen mögen.

Hier zwei Aufnahmen des Ju-Motors nur leicht koloriert, da er ja dann hinter der Motoverkleidung verschwindet.









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