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Themen - Flpl SiSo

#1
Es ist schon fast anderthalb Jahre her, als mich ein Freund aus der Flugschule anfragte, ob ich eine Spitfire für ihn bauen würde. Er hat den Revell-Bausatz der Mk II von 1994 geschenkt erhalten und wünschte sich ein Diorama der Schlussszene aus dem Film Dunkirk. Meine Überzeugungskünste reichten nicht aus, um ihn zum Entscheid für einen moderneren Bausatz zu bewegen. Daher willigte ich ein, mein Bestes zu geben und zu versuchen, aus dem Oldie doch noch was zu zaubern.

Hier mal ein Link zu Schlussszene:https://www.youtube.com/watch?v=OvCX2fs8nlE

Ich versuchte, aus dem rudimentären Cockpit noch etwas herauszuholen. So Feinmalereien sind aber nicht gerade meine Stärke. Da nach Wunsch meines Kollegen die Gurte aus der Spitfire hängen sollten, habe ich mir von Eduard Papiergurte mit geätzten Schnallen besorgt. Diese einzufädeln waren schon eine buddhistische Aufgabe.  ::)
#2
Hallo zäme

Nach der Spitfireritis ist bei mir schon seit geraumer Zeit ein neues Projekt auf der Werkbank, eine Expedition in einen neuen Massstab und ein neues Thema. Beruflich bin ich bei einer Gemeinde tätig und dort unter anderem für das Sekretariat der Feuerwehr zuständig. Um mein Büro etwas zu verschönern muss natürlich ein passendes Modell her. Leider ist die Auswahl an Feuerwehr-Modellen in anständiger Grösse recht überschaubar. Und im Gegensatz zu Deutschland ist in der Schweiz fast jedes Feuerwehrauto ein Unikat und somit für die Hersteller der Modelle nur mässig interessant (wirtschaftlich gesehen ;) ). Und so bin ich beim HLF 20 Varus von Schlingmann gelandet:

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Das Fahrgestell steht mittlerweile kurz vor der Vollendung, hier der Baustand vor zwei Wochen:

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Die Qualität der Bilder ist nicht berauschend, ich musste im Keller fotografieren und danach künstlich aufhellen. Die weissen Flecken, die vom Plastik noch durchscheinen, wurden inzwischen korrigiert. Der Bausatz besteht aus weissem Spritzguss, was ich nicht optimal finde. Grau ist, wie ich finde, immer noch die Farbe der Wahl.  ::)
Bei der Bemalung habe ich auf Details verzichtet, da davon später eh nicht mehr viel zu sehen sein wird.

Da ich in der WG einen Automatiker als Mitbewohner habe, ist der Plan, das ganze mit LEDs zu verkabeln, d.h. Scheinwerfer, Blinker, Blitzlichter etc. Mal sehen, was sich machen lässt.

Nach dem Fahrgestell ist als nächstes die Kabine an der Reihe.
#3
Ein Freund von mir ist Fotograf und möchte auf einer Ausstellung 10 Fotos von 10 Künstlern bei der Arbeit ausstellen. Da sind z.B. Akrobaten, Maler und was weiss ich noch alles. Da es auch ein Modellbauer sein sollte, hat er mich für ein Shooting angefragt und ich sagte zu. Nach den Fotos für die Ausstellung ist das ganze dann in eine Modellfotografie ausgeartet. Dabei hat der Fotograf vor allem Lichteffekte und Schatten ausprobiert. Ich dachte, die Bilder möchte ich euch nicht vorenthalten:

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#4
Bastelzimmer / Mein neuer Bastelraum
10. Juni 2022, 12:36:18
In letzter Zeit war ich hier nicht so aktiv, was mit meinem Auszug aus meinem Elternhaus begründet ist. Ich habe mit Kollegen eine Wohngemeinschaft gegründet. Die Wohnungssuche fiel uns nicht leicht, doch haben wir inzwischen ein passendes Domizil gefunden. Dass in der Miete auch ein eigener, abschliessbarer Bastelraum mit Wasseranschluss und Lüftung inbegriffen ist, haben wir erst bei der Besichtigung erfahren. Da wir alle immer etwas "umekroutere", gab dies für uns den Ausschlag.
Nach dem Einzug verbrachte ich ein Weilchen mit dem Einrichten meines neuen "Ateliers". Ich freue mich schon auf die Stunden, die ich in dieser Höhle verbringen werde. Natürlich vorwiegend bei Schlechtwetter, da kein Fenster im Raum vorhanden ist.  :P
Und da dachte ich, ich zeige euch ein paar Fotos, solange noch so schön aufgeräumt ist. Es ist nur eine Frage von Tagen, bis das aussieht, als ob Hunnen, Wikinger und Mongolen dort gemeinsam eingefallen wären.  ;D

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Ein Ausblick, was im Forum noch auf euch zukommt:
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#5
Hallo zäme
Wie am Stammtisch mal erwähnt, habe ich derzeit drei Spitfires auf dem Basteltisch, über die Mk VII habe ich ja auch einen BB erstellt. Den möchte ich nun auch für die Mk I von Eduard nachholen. Ich habe nicht von allen Bauschritten Fotos und die Qualität ist auch nicht immer berauschend (ich fotografierte z.T. spätabends und habe nur die Handykamera). Aber Hauptsache, ihr habt Spass am Mitverfolgen des Baus und vielleicht kann ja der eine oder andere etwas davon für sich mitnehmen?
Die dritte Spit baue ich ja im Auftrag (eine Mk II von Revell, die zur Mk I umgebaut wird), so dass ich mir die von Eduard als Referenz zulegte.
#6
Wie von Thomy gewünscht, kommt hier der Baubericht der Spitfire Mk VII von ICM. Alles begann damit...

...dass mich ein Freund darum bat, aus einer Revell Spit Mk II ein Dünkirchen-Dio zu bauen. Von dem Bausatz war ich nicht sonderlich angetan, also habe ich zum Vergleich den Eduard early angeschafft. Und nun ja, was soll ich sagen... wenn schon Spit, dann gleich richtig, und so ist die ICM-Mk VII quasi als "Beifang" im Warenkorb gelandet. Dumm gelaufen.  ;D

Der Bausatz hat seine Licht- und Schattenseiten. In einer Bausatzvorstellung wurde der Bausatz als "Swiss Army Knife of Spitfires" bezeichnet, was absolut zutrifft: Es lässt sich eine Mk VII, VIII oder IX daraus bauen mit jeder Menge angepasster Bauteile. Die Detaillierung finde ich ganz ok, aber man darf sicher nicht Eduard- oder MiniArt-Niveau erwarten. Leider liegen in keiner Form Sitzgurte bei, jedoch wollte ich für dieses "Zwischendurchprojekt" nicht noch extra Gurte kaufen. Vielleicht ergänze ich sie dann noch self made.

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Die Passgenauigkeit ist im Grossen und Ganzen ok, jedoch in der Bugsektion ein Problem. Von einem Baubericht war ich vorgewarnt und liess den (detaillierten und gut dargestellten) Motor weg. Ich vergass aber, dass das vordere Schott zu gross bemessen ist und beim Zusammenkleben des Rumpfes diesen vorn auseinander drückt. Leider war es schon zu spät, dies zu korrigieren. Dadurch passte die Haube auch nicht mehr, ich musste sie aufsägen und neu verkleben.

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Ganz vorne, wo später der Spinner sitzen wird, passte dann wieder alles ganz gut. Ich denke, mit einem zurechtgeschliffenen Schott würde alles hervorragend passen. Fazit: Trockenpassen, trockenpassen, trockenpassen...

Um die Auspuffrohre im Nachhinein doch noch anbringen zu können, klebte ich Plastikstücke in den Motorraum und verstrebte sie mit Gussast.

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Gestern klebte ich dann die Tragflächen und auch hier passte alles einigermassen und nichts perfekt.

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Noch ist die Spachtelarbeit nicht fertig, aber so sieht es im Moment aus:

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Derzeit bin ich parallel zum Spachteln am fummeligen Abkleben der Klarsichtteile, damit ich dann mit der Lackierung loslegen kann.
#7
Hallo zusammen
Bekannte von mir sind bei einer Hausräumung auf eine Menge alter Bausätze gestossen. Wenn jemand Interesse am einen oder anderen Stück hat, darf sich gerne bei mir melden. Den Preis können wir individuell festlegen, wird aber sicher tief angesetzt!

Fahrzeuge 1:24:

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#8
Hallo liebe Modellbau-Infizierte

Ich hätte da 2 Heckler&Ko... ehm, meine natürlich Harder&Steenbeck Evolution ;) im Angebot.

Mit meiner Evolution, die ich mit der Hilfe von Replika erstand, bin ich äusserst zufrieden (an der Stelle danke noch einmal an Dominik). Jedoch lief mir im grossen Schweizer Auktionshaus mit den orangen Buchstaben ein Angebot über den Weg, das sehr verlockend war: Zwei Evolutions, eine davon mit Verstellschraube zur Farbregulierung, was meine nicht hat. Dazu noch ein 0.6er Düsensatz (was ich mit so grobem Gerät soll, weiss ich zwar auch noch nicht  :D) sowie einige Ersatzteile. Das ganze zu einem Preis, dem ich nicht widerstehen konnte. Die Idee ist nun, die Evolution mit der Verstellschraube sowie den Krimskrams zu übernehmen und die beiden anderen wieder zu verkaufen. Denn was will ich mit drei Airbrushs...
Als Preis dachte ich so an CHF 80.- für eine Evolution, ist aber unter Modellbaufreunden natürlich verhandelbar. Ich habe die beiden neuen Evolutions heute erstmals begutachtet, sie scheinen in einem guten Zustand zu sein.

Hier ein erstes Foto der einen Airbrush:
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Weitere Fotos, auch vom Innenleben, liefere ich gerne nach.
Falls ihr jemand kennt, der Interesse haben könnte oder selbst Interesse habt, dann einfach ungeniert melden.
#9
Hallo zusammen
Kennt ihr das, wenn ihr plötzlich einen "Ablöscher" von allem habt? Meine beiden 109er reizten mich gar nicht, der Scratchbau der Rega-Einrichtung war auch nicht gerade einladend, wie also die Motivation wieder aufbauen? Leichte Kost musste her!
Diese fand ich im Tamiya-Bausatz des Fieseler Storch, den ich im Lager entdeckte. Der Storch entstand im letzten Monat aus der Box, bloss bei den Sitzgurten habe ich zum ersten Mal Eigenbau probiert. Etwas breit, aber fürs erste Mal bin ich zufrieden.
Hier die Bilder des fertigen "fliegenden Wintergartens":

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Die Positionslichter vergass ich zu bemalen, das habe ich inzwischen noch nachgeholt. Eventuell werde ich die Fotos vom Bau als kurze Zusammenfassung noch bei den Bauberichten unterbringen, wenn der Wunsch da ist.
#10
Ich weiss, ich habe noch drei andere Bauberichte offen. Aber als bei den anderen Projekten zeitgleich etwas trocknen musste, konnte ich nicht widerstehen, eine neue Baustelle zu eröffnen. Es geht um den wohl allerseits bekannten Bausatz des EC 145 von Revell. Für mich ein Ausflug in einen neuen Massstab. Nachdem ich bisher immer OOB gebaut habe, möchte ich hier auch erste Schritte im Scratch-Bau wagen, der Bausatz gibt ja einige Möglichkeiten dafür her.

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Im Frühling kontaktierte ich die Rega und habe um Fotos des Originals gebeten. Und prompt erhielt ich einen ZIP-Ordner voll zugeschickt, super Service! Und ich hatte noch mehr Glück: Im Sommer war ich zwei Wochen für meine PPL-Ausbildung in Grenchen, wo im Hangar des Rega Training Centers noch das letzte verbliebene Exemplar der Rega-EC 145 stand. Sehr bereitwillig zeigte mir ein Rega-Pilot die Maschine ausgiebig und ich konnte einige Fotos vom Original machen. Somit habe ich viel Referenzmaterial.
#11
Um meine Me 109 in der Vitrine gut zur Geltung bringen zu können, möchte ich ein kleines Diorama gestalten. Dabei dachte ich an eine Werkstatt-Szene. Im Standardwerk über die Schweizer Me 109 von Georg Hoch (ein Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann, es ist seinen Preis wert), finden sich folgende Bilder von einer Scheune auf dem Flugplatz in Avenches, wo Reparaturen und grössere Wartungen an Flugzeugen vorgenommen wurden:

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Leider habe ich im Internet keine Bilder davon gefunden, daher habe ich sie aus dem Buch abfotografiert. Heutzutage ja heikel wegen Urheberrecht und so, aber naja... man wird mir wohl verzeihen. :)

Auf alle Fälle möchte ich mir diese Scheune als Vorbild nehmen. Aus Platz- und Talentgründen wird der Dachstock nicht gebaut, das Dio soll nicht höher als 7.5 cm werden. Von daher werden nur zwei Seitenwände gebaut, Der Betrachter wird in eine Ecke blicken. Ein Teil der Fachwerk-Wand sowie eine Holzwand wird sichtbar sein. Die Masse habe ich von den Fotos abgeschätzt und dann auf den Massstab runtergerechnet.

Für die Fachwerk-Wand habe ich einen Plan des Modells in 1:1 (also 1:48 vom Original) gezeichnet und die Holzteile mit Balsa- und Fichtenholz zurechtgeschnitten. Den Plan habe ich mit Klebeband auf einer Tischplatte befestigt, darauf Plastikfolie von Klarsichtmäppchen. So scheint er Plan noch durch. Die Holzteile wurden darauf gelegt und die Ränder mit Holzleisten abgegrenzt. Die Holzleisten habe ich mit der restlichen Plastikfolie der Mäppchen noch ummantelt, damit der Gips später nicht daran haftet. Gestern habe ich gegipst, heute die Holzleisten mit Eiche dunkel gebeizt.

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Wenn der Gips getrocknet hat, werde ich mit sehr dünnem Gips noch einmal die Oberflächen glätten und die Stellen korrigieren, wo Beize reingelaufen ist. Als nächstes ist dann die Holzwand dran, auch hier sind schon fast alle Teile bereit zu Zusammenbau.
#12
Flohmarkt / Revell 1:72 F-16Mlu
08. August 2020, 12:02:04
Vor einiger Zeit habe ich die holländische F-16 des Solo-Display gebaut. Einige der Decals habe ich versemmelt und der Decalsatz war separat nirgends mehr erhältlich. Darauf habe ich kurzerhand den Bausatz nochmal gekauft und die beschädigten Decals daraus entnommen.

Ich habe nun eine komplette F-16 unangetastet übrig, sämtliche Teile noch in den Plastiktüten drin. Einzig die holländischen Decals sind nicht mehr vollständig, da müsste man entweder selbst nachdrucken oder mit einem separaten Decalsatz eine andere Maschine bauen.
Hat jemand Interesse?

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#13
Schon seit einiger Zeit taucht in meinem Kopf immer wieder eine Szene für ein Diorama auf: Eine deutsche Me 109, die in einem Hangar gerade umlackiert wird und Schweizer Hoheitszeichen verpasst bekommt. In der Tat gibt es von ICM einen Figurensatz, der eine Wartungsszene inkl. Lackierarbeiten zeigt. Also habe ich mir diesen sowie den Bausatz von Eduards Bf 109G-6 early zugelegt und baue den nun parallel zur G-6AS. Die beiden Me's sind Projekte, mit denen ich Wartezeiten (z.B. Farbtrocknung) überbrücke, sie geniessen nicht oberste Prio. :P


Hier ein kurzer Abriss über die geplante Maschine: Am 29. März 1944 landete der deutsche Oberfähnrich L. Hirtes irrtümlich in Samedan. Eigentlich hätte er seine fabrikneue Me 109G-6 von Deutschland nach Italien überführen sollen, hatte sich jedoch bei schlechtem Wetter verflogen. Die RU+OZ war komplett ausgerüstet inkl. streng geheimem Funkgerät. Die Schweizer flogen die Maschine nach Dübendorf, später nach Emmen. Sie wurde zerlegt und untersucht. Später wurde sie als J-713 für den Dienst in der Schweizer Luftwaffe vorbereitet. Jedoch konnte man sich mit der deutschen Regierung nicht auf einen Kaufpreis einigen, so dass die J-713 erst nach dem Krieg in Dienst gestellt werden konnte.
Am 29. Mai 1946 startete Oblt Zweiacker mit der J-713 von Emmen aus in Richtung Tessin und verschwand spurlos. Erst 1953 fanden Bergsteiger das zerschellte Flugzeug in den Alpen.

So viel mal zum Projekt, mal sehen, wie weit ich komme... ;)
#14
Auch wenn sich der Kit der AS nicht für eine Schweizer Me 109 eignet, lege ich den nun nicht gleich wieder weg. Es wird nun einfach eine deutsche Variante. Und warum in die Ferne schweifen, wenn das gute liegt so nah. Es wird die Maschine von Hptm. Friedrich-Karl Müller, 1./NJGr. 10, Juli '44.

Derzeit bin ich fleissig am Cockpit dran, es hat erstmal den silbernen Untergrund für spätere Kratzer etc. erhalten. Da ich noch die Pilotenfigur des Tamiya-Bausatzes übrig habe, überlege ich mir eine Darstellung auf einem Sockel im Flug. Entschieden habe ich mich aber noch nicht...

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#15
Dann fange ich ja mal auch mit der (guten oder schlechten? :o) Angewohnheit an, mehrere Projekte gleichzeitig am laufen zu haben. ::) Das Profipack der Gustav hat mich so unverschämt angelacht, dass ich es einfach mal auspacken musste.
Es soll die J-708 werden, Zustand irgendwann zwischen Auslieferung und Herbst 1944, das heisst ohne Neutralitätsstreifen und mit gelber Cowling. Die J-708 gehörte im Gegensatz zur bereits gebauten J-705 zu den Schweizer Me 109 mit Erla-Haube und aufgestocktem Seitenleitwerk.
Die G-6 von Zvezda ist ebenfalls noch auf meiner To do-Liste, dann werde ich einen Vergleich der drei Bausätze haben. Aber mal sehen, wann dieser Bau Realität wird...

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Die Teile machen einen besseren Eindruck als die der Mirage aus gleichem Hause. Liegt wohl an dem Altersunterschied der beiden Bausätze. Mal sehen, wie ich mit den Ätzteilen klarkommen werde. Nach meinen bisherigen Erfahrungen bei der Mirage habe ich doch ein wenig Respekt davor.

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#16
Neuer Bausatz, neues Glück! Heute Abend habe ich mit dem Bau der Mirage IIIC von Eduard (Profipack) begonnen. Ich habe etwas Respekt vor diesem Bausatz, da in vielen Berichten die schlechte Passgenauigkeit beklagt wird. Aber irgendeinmal muss das Spachteln ja auch gelernt werden.  ::) Bei der Sichtung der Bausatzteile ist mir bisher nur ein klein wenig Grat aufgefallen, sonst nichts.

Ich konnte mich bisher noch nicht entscheiden, ob es eine Maschine der Franzosen in Naturmetall oder ein Jet der Israelis werden soll. Einerseits hätte ich gerne mal meine Alclad-Farben und überhaupt Metall ausprobiert, andererseits finde ich die israelischen Maschinen besonders schön. Ich bin hin und her gerissen... Stimmen eurerseits, um mir die Entscheidung zu erleichtern?

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#17
Gesucht - gefunden! / Hawker Hunter Mk.58 1/32
16. April 2020, 22:03:42
Ich habe von Verwandten eine Hawker Hunter Mk.58 in 1:32 von Revell übernommen. Der Hunter ist bereits komplett zusammengebaut, aber noch nicht lackiert. Es fehlen die Klarsichtteile und die Decals. Gemäss Auskunft der Abteilung X von Revell sind die Ersatzteile alle vergriffen.
Die Decals lassen sich wohl ohne Schwierigkeiten ersetzen, aber das Canopy? Hat jemand noch sowas bei sich in der Restekiste? Oder sonst eine Idee, wie ich noch was aus dem Bausatz machen könnte? Für den Ghüderchübu finde ich den Hunter dann doch zu schade...
#18
So, dann starte ich hier mal meinen ersten Baubericht. Zugleich auch mein erstes Modell in 1:48. Ich habe ca. vor einem Monat damit begonnen, es ist also schon ein wenig fortgeschritten. Der Bausatz von Tamiya ist super, da fügt sich alles schon fast beim Anschauen zusammen. Einzig die Sitzgurte als Decals macht in diesem Massstab nichts her, schon gar nicht bei geöffnetem Canopy. Ich habe sie vom Eduard-Profipack der G-6 geklaut, welche ich zeitgleich zu diesem Bausatz hier gekauft habe. Ersatz ist schon bestellt.

Es soll die J-705 werden, Bauzustand Ende 1944/Anfang 1945, also mit den Neutralitätsstreifen. Ich betrachte alle meine Modelle als Übungsobjekte, vieles wende ich das erste Mal überhaupt an (Ätzteile, Washing, Pre-Shading, Pigmente). Da die Originale damals fabrikneu waren, erübrigt sich gemäss Vorbildfotos aber ein aufwändiges Weathering.

Aber ich lasse mal die Bilder sprechen:

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So, das ist der Bauzustand gestern. Es ist zwar wie gesagt mein erstes Pre-Shading, aber ich bin ehrlich gesagt gar nicht zufrieden damit. Hat jemand Tipps, damit die Linien dünner und gerader werden (ich war nüchtern beim sprühen! ;))?
Auch sonst bin ich für Anregungen, Tipps und Kritik offen. :)
#19
Suche für ein Diorama Figuren von zivilen, modernen Rettungssanitätern in 1:32 und/oder 1:24. Habe schon ewig im www geforstet, ohne etwas zu finden. Weiss jemand Rat? Sonst seh ich nur noch den Ausweg zum 3D-Druck...
#20
Guete Aabe mitenang

Mein Name ist Silas, Jg. '97, whft neben Thun, von Beruf Sekretär, im Militär Zugführer bei der Luftwaffe. Ich baue alles mögliche, möchte mich aber am meisten auf Flugzeuge im Massstab 1:48 fokussieren. Für Geschenke oder für ein grösseres Projekt greife ich aber auch zu anderen Massstäben, kommt ganz aufs Thema an.

Auch wenn ich mein erstes Modell (eine BAC Lightning F.6 in 1:72 von Revell) bereits mit 12 Jahren gebaut habe, würde ich mich dennoch als Anfänger einstufen. Denn etwas später erhielt ich eine Spitfire von Airfix im Massstab 1:24 geschenkt. Und wer diesen Bausatz kennt, wird verstehen, dass mir die Lust am Modellbau recht bald verging und ich für einige Jahre keinen Bausatz mehr anrührte. ::) Während meiner Lehr- und anschliessenden Militärzeit baute ich ab und an mal etwas, aber erst vor einigen Monaten habe ich wieder ernsthaft mit diesem schönen Hobby angefangen.

Ich werde euch ab und zu an meinen Bauten teilhaben lassen und bin froh für Tipps&Tricks jeglicher Art.
Lg und happy modelling!