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Autor Thema: Matchbox 1/72 P-47D Razorback ***fertig***  (Gelesen 10815 mal)

Jan-Willem

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Re: Matchbox 1/72 P-47D Razorback
« Antwort #30 am: 02. Juni 2020, 11:58:23 »

Hoi zäme. Neben einigen "was hält mich heute vom Modellbau ab"-Projekte habe ich dieses Wochenende den Ryan für immer in seinem Kanzel verbannt, die Kanzel für fertig erklärt und die Rumpfhälften und Haube geschlossen. Auch habe ich die Teile der Flügel und des Seiten- und Höhenleitwerks welche gelb oder rot werden mit hellem Primer behandelt, der Rest wird schwarz. Und ich habe die Haube abgeklebt, die Panellines mit dem Bleistift schon mal vorgemalt fürs Scriben nachher und drei Identifikationsleuchten gemacht indem in einen Auspuffkandidaten vom Ferrari mit einem Gasbrenner aufgeheizt und in den Flügel gedrückt habe  ;D War ein Versuch versteht sich  ;D

Ein paar Impressionen:

Nach dem Primer, vor dem zukleben


Die Identifikationsleuchten


Ryan klebt fest, Rumpf wird geleimt


Haube zu, nichts mehr dran machen



Es fühlt sich so an, als kann ich nun endlich weiter (nachdem das Thema "Kanzel" nun erledigt ist).
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Jan-Willem

MacMesserschmitt

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Re: Matchbox 1/72 P-47D Razorback
« Antwort #31 am: 02. Juni 2020, 12:35:38 »

Hey Jan-Willem
Sieht gut aus deine Razorback!  ich wünsche Dir weiterhin viel Spass beim bauen!
MacMesserschmitt
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Am Bauen:

F 5 E / 1/32 Hasegawa to J 3073  und vieel Projekte in der Vorbereitung :-)

MarcelW

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Re: Matchbox 1/72 P-47D Razorback
« Antwort #32 am: 02. Juni 2020, 13:00:07 »

Wahnsinn was du da auf dich nnimmst mit dem alten Bausatz. Schaut gut aus.
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Jan-Willem

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Re: Matchbox 1/72 P-47D Razorback
« Antwort #33 am: 02. Juni 2020, 14:11:02 »

Wahnsinn was du da auf dich nnimmst mit dem alten Bausatz. Schaut gut aus.

Tja ich wollte erst mal ein wenig üben  ;D
Und wenn ich mal dran bin weiss ich oft nicht wo aufhören  :( ;D ;D
Wenn ich etwas sehe was ich einfach verbessern kann mache ich das immer und wenn ich etwas sehe was ich nicht einfach verbessern kann geistert das in meinem Kopf herum bis ich einen Weg gefunden habe. Ich nehme mal an, dass viele Modellbauer mit diesem "Fluch" leben müssen   ::)
Und das perfide ist, dass ich manchmal träume von einem einfachen Bau und mich dann in Details verliere und gerade das eigentlich auch Spass macht obwohl es einem davon abhält zu tun was man will: das Modell endlich fertigstellen (und mit dem nächsten anfangen womit sich das Problem wiederholt  ;D).
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Jan-Willem

Jan-Willem

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Re: Matchbox 1/72 P-47D Razorback
« Antwort #34 am: 12. Juni 2020, 12:59:51 »

It looks so easy...
Guckt ihr euch das mal an: https://www.youtube.com/watch?v=vz1RZPVqnN4
Sieht ziemlich einfach aus, das scriben mit dem UMM scr-01
Also ich habe mir vor Jahre mal so ein Ding bestellt (damals schon in der Hoffnung, jemals wieder modellbauen zu können) und diese Woche an dem P-47 ausprobiert...

Gar nicht so einfach! Dann habe ich mir ein anderes Tool von Hauler (ich hatte damals so ein PE-Sheet mit verschiedenen Sägen mitbestellt) welches ich vor einiger Zeit einen Stiel gegeben habe probiert: geht besser aber auch alles Andere als einfach... :(

Hier die beiden Tools:


Ich habe zuerst angefangen mit den Flügel und dem Höhenleitwerk. Das ging noch so. Das Fasen/Abschrägen bei den Flaps ist noch relativ einfach. Das "Durchstechen" der drei Vierecken (die waren oben offen) war schon schwieriger. Es ist unheimlich schwierig gerade zu bleiben. und der Scriber frisst sich sehr stark in das Plastic ein, wodurch man mehr Druck geben muss was auf Kosten der Präzision geht....



Beim Rumpf das Gleiche aber schlimmer.



Der Scriber geht viel zu tief (und breit!!), nicht gerade und es sieht scheisse aus (in der Mitte). Ich glaube, da werde ich noch mal spachteln müssen. Wobei dann die Frage ist wie gerade man noch scriben kann über Furchen die mit Spachtel gefüllt sind...
Dann habe ich mir den Hauler geschnappt und habe den Rest mit dem gemacht. Ich hatte kein Dymo Tape gefunden und habe stattdessen Tamiya Kurventape verwendet. Das ging relativ gut, wobei es manchmal schwierig war das Tape zu folgen. Das Hauler Blatt ist seht flexibel und schwabbert einem manchmal förmlich davon. Gut ist aber die Säge an der andere Seite, das hilft manchmal. Und, die Linien werden viel subtiler, passender für 1/72 finde ich.



Habe mir dann eine ganze Reihe Fotos von Originale angeguckt om zu sehen ob die Paneele immer gerade sind oder wie bei mir auch krumm ;)
Stellt sich heraus, dass auf mit Abstand die meisten Bilder überhaupt keine Panel Lines zu erkennen sind, zumindest nicht am Rumpf, abgesehen von Stellen wo z. Bsp. die Flügel angemacht sind.



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Jan-Willem

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Re: Matchbox 1/72 P-47D Razorback
« Antwort #35 am: 12. Juni 2020, 13:41:37 »

Ich hoffe nur, dass ich meine nächsten Modelle nicht rescriben muss.
Das hier reicht mir erst mal für eine Zeit lang...
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Jan-Willem

thomasW

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Re: Matchbox 1/72 P-47D Razorback
« Antwort #36 am: 12. Juni 2020, 21:13:13 »

Übung macht den Meister... Und ich bin auch noch am Üben! Und deine Tragflächen sehen doch gut aus!
Aber Dymo Tape ist hierzulande einfach Brother P-Touch Kassette vom Beschrifflungsdrucker.
Das Band ist gestabiger resp. zäher und dicker als Tamiya Tape oder - Kurvenband und klebt relativ gut. Für gerade Linien ist es wirklich gut.
Für Kurven benütze ich geätzte Schablonen, z. B von Eduard oder Verlinden.... Oder ein Tape das für zierlinien im Autotuning gedacht ist.

Wenn du falsche Gravuren beseitigen musst und danach wieder darüber gravieren willst, dann ist das Beste dass du in Plastikkleber aufgelöster Gussast als spachtel verwendest. Auftragen nach dem Trocknen verschleifen und neu gravieren. Das wichtigste: er hat genau die gleiche Härte wie der Bausatzkunststoff (ist ja dasselbe Material) und dadurch verläuft die Gravurnadel nicht in der alten Gravur.
Der Richtige Kleber ist auszuprobieren. Ich verwende Athylacetat.
(Manche behaupten, das erkläre so einiges...)  ::)
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hartmut

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Re: Matchbox 1/72 P-47D Razorback
« Antwort #37 am: 12. Juni 2020, 22:39:28 »

Vielleicht ist ein anderes Werkzeug auch leichter zu handhaben. Ich bin mit den angebotenen Scribern nicht warm geworden und hab mir was eigenes gebaut. Ein Pinselstiel mit an jedem Ende einer Nadel in unterschiedlichen Größen. Die Nadelspitze ausgeglüht und mit der Spitze voran auf Fliesen fallen lassen. Es entsteht ein Haken mit dem man ziehend einen Span abtragen kann. Durch die unterschiedlichen Nadelstärken kannst du die Stärke der Gravur bestimmen. Wichtig ist möglichst immer in einem Rutsch zu arbeiten.
Und noch ein schlichtes Werkzeug für Nietreihen: https://www.modellbaufreunde.ch/index.php?topic=2354.msg20221#msg20221

Grüße Hartmut

P.S.:Athylacetat hab ich auch, geiler Stoff ;D ;D 8)
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Jan-Willem

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Re: Matchbox 1/72 P-47D Razorback
« Antwort #38 am: 12. Juni 2020, 23:14:26 »

Thomas: das mit dem Sprue Goo habe ich mir auch überlegt. Dachte aber da die Nähte schmal sind würde ich evtl einfach mit Tamiya extra thin voll laufen lassen und verschmelzen. Oder ein Touch-up mit Mr. Surfacer wo ich nicht mehr scriben muss.
Was ist Athylacetat?
Hartmut: Hmm das mit den Nadeln muss ich dann doch noch mal probieren. Deine Nietmaschine sieht aus wie aus dem Nähkästchen. Meine Frau muss noch solche Herumliegen haben  ;D
Aber Sägeblatt ist keine schlechte Idee. Habe noch mehrere von Proxxon. Sind die aber Spitz genug, dass sie ohne Druck schöne Nieten hinterlassen?
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Jan-Willem

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Re: Matchbox 1/72 P-47D Razorback
« Antwort #39 am: 12. Juni 2020, 23:20:17 »

Ich finde eigentlich nur Ethyl Acetat, was fruchtig riecht und nebst als Lösemittel - oder gerade als Lösemittel wahrscheinlich - eingesetzt wird um Koffein aus Kaffee zu lösen (nicht meine Sache  ;D). Man findet's auch in Wein und Bier. Hmm..
Und in Nagellack Entferner. Riecht nach Birnen.

Ist es das?
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hartmut

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Re: Matchbox 1/72 P-47D Razorback
« Antwort #40 am: 13. Juni 2020, 01:35:48 »

Zitat
Sind die aber Spitz genug, dass sie ohne Druck schöne Nieten hinterlassen?
Ein bisschen drücken musst du schon, aber nicht viel. Üben sollte man damit um ein Gefühl für das Gerät zu bekommen. Für mich klappt es am besten wenn die Nietreihen ohne Anschlag freihand gemacht werden.

Mein Ethylacetat riecht nicht fruchtig - maximal wie (ein ganz schlechter) Obstler.
Grüße Hartmut
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MarcelW

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Re: Matchbox 1/72 P-47D Razorback
« Antwort #41 am: 13. Juni 2020, 21:21:02 »

Ich hätte nicht die Nerfen diesen Bausatz noch zu bauen, da würde ich vorher einen neuen modernen Bausatz kaufen ;D
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Jan-Willem

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Re: Matchbox 1/72 P-47D Razorback
« Antwort #42 am: 17. Juli 2020, 14:31:22 »

...da dachte ich in meinem Urlaub habe ich dann Zeit zum bauen... weit verfehlt! :(
Aber nun dann doch ein paar kleine Updates. Es ging leider nicht alles so wie erwartet/gehofft..

Da ich mir für eine Maschine der Red Tails entschieden habe wollte ich anfangen mit den gelben Stellen. Gelb deckt ja bekanntlich nicht so gut. Somit hatte ich die Stellen auch mit einem hellgrauen Primer bearbeitet.
Vorgehensweise (Plan): hellgrau primen, gelbe Streifen malen, rot malen, schwarze Streifen den gelb Streifen entlang malen und dabei gleich die ganze restliche Maschine schwarz primen weil die Alu wird.



Tja, dann wollte ich noch die Löcher an der Unterseite der Flügel stopfen, weil ich die Pylons nicht anbringen werde. Das ist mir natürlich erst nachher wieder eingefallen  >:(
Dabei habe ich dann so richtig schon erfahren können wie schlecht gelbe Farbe (zumindest RLM04 von Vallejo) deckt...  >:( >:(
Siehe die "phantastischen" 4 helle Punkte..
Ich bin da sicherlich schon 10 Mal (nass) drüber aber die sind immer noch sehr sichtbar. Überlege mich ob ich noch mal den Primer nehme damit es ausgeglichen ist und dann 2-3 Mal drüber und fertig.

Dagegen war das Rot einen Traum. Einziger Wermutstropfen beim Rot ist, dass es hier und da unter das Tamiya Tape gekrochen ist. Und: ausbessern mit Gelb kann man ja vergessen :(. Etwas davon werde ich mit schwarzen Zwischenstreifen kaschieren. Einiges habe ich vorsichtig mit Scalpel und Schleifpapier weggekratzt. Das ging weil ja schliesslich 10 Schichte Gelb drauf sind ;)



Hier noch mal die hellen Punkte kurz nachdem ich mit der Pinsel noch einen Versuch gemacht habe..
Neben der Fahrwerkstüre (ich lerne hier ständig neue Wörter die ich bislang nur in Englisch benutzt habe ;)) habe ich noch mit einem heissen Messingrohr den Landescheinwerfer angedeutet. Ich weiss noch nicht wie und in wiefern ich diese ausarbeiten werde. Möchte schliesslich auch irgendwann mal fertigwerden :D

Ach ja ich habe noch die Positionslichter gemacht - der erste Versuch mit dem schleifen/Polieren von transparente Teile. Die Teilchen habe ich von einem Tamiya Gussastaufschrift. Für die Lichter war eine Bemerkung von Claudio aus seinem Blenheim Projekt sehr hilfreich (bohren und Bohrloch mit Farbe füllen - danke Claudio!).
Ein paar Bilder:






Dann die Motorhaube: jetzt auf dem Bild sehe ich, dass ich mit dem Rot nicht ganz dem Panelline gefolgt bin. Habe ich mit blossem Auge nicht gesehen :(
aiaiai
Sonst würde ich sagen passt das soweit.



Dann hoffe ich bald mein Problem mit dem Gelb zu lösen (kein Wunder ist das die Farbe des Hasses :) ) und mit dem Schwarz anfangen zu können...







« Letzte Änderung: 17. Juli 2020, 14:45:16 von Jan-Willem »
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Jan-Willem

olli

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Re: Matchbox 1/72 P-47D Razorback
« Antwort #43 am: 23. September 2020, 12:21:02 »

Himmel noch mal, auch hier bin ich total weg von diesem Baubericht.
Danke dir für den Baubericht!!

Jetzt gehe ich Mal zu dem Baubericht der Bristol Blenheim von Claudio..................
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Jan-Willem

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Re: Matchbox 1/72 P-47D Razorback
« Antwort #44 am: 23. September 2020, 14:38:28 »

Du Olli, schön, dass du vorbeischaust und danke für dein Feedback.
Ein Frage an dich: ich möchte den "jug" eigentlich tief fliegend (= ein paar Meter vom Boden) darstellen.
Dazu dachte ich an einem Base mit aufgedruckter Textur welcher eine Landschaft in Süditalien darstellt die schnell vorbeifliegt, also verzogen/verwaschen. Ich könnte mir vorstellen sowas auszudrucken und auf einem Holzbrett zu kleben. Hättest du da Ideen? Also ich bin noch lange nicht soweit aber ich denke/fantasiere manchmal ein wenig voraus... ;D
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Jan-Willem