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Themen - guenther

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1
Bauberichte Dioramen / Marne River Port
« am: 28. März 2021, 10:25:08 »
Marne River Port, ist ein Set von RT mit mehreren Gebäuden, Kaimauer und Kran...

In the Box gibt es von MBK

https://youtu.be/GVjybnt7H2w

Angefangen hab ich mal mit dem Kran, Lasercut, Holz und positiv ist, es schaut super aus, passt super zusammen, allerdings ist die Abbildung der Details / Nieten nicht möglich, die Bauanleitung sehr undeutlich und die Motornachbildung,???

Die Schokoladenseite - es gibt nur Bilder von dieser Seite



Und die andere mit viel Fragezeichen und optinalen Teilen völlig ohne Anleitung....



Wen also jemand Bilder von so einem 4to Kran hat, bitte teilen, oder link schicken

Es kommen  nun noch jede Menge Nieten und Schrauben dran....

Gruss
Günther




2
GB 16: Günther's T-34 Bunker / T-34 Bunker Baubericht
« am: 21. März 2021, 19:14:00 »
Verbaut wurde ein AFV T-34 leider die Speziel Edition mit Durchsichtigen Aufbau. Das Transparente  Plastik ist etwas schwieriger zu bearbeiten

Zuerst ist entkernen angesagt, also Teile der angegossenen Inneneinrichtung weg, spachteln und dann etwas die Leere wieder füllen





Zusammen sieht es nun so aus



Von hinten, der Neue Eingang, die Ränder werden noch nachbearbeitet... Die Auspuffpanzerung entfällt noch, ist nur da um die Löcher der Schrauben zu bohren....



Der Turm... mit Kanone ohne viel Schnickschnack



Gruss
Günther

3
Fragen & Antworten / Gips / Keramik Modelle
« am: 16. März 2021, 09:40:46 »
Hallo

Ich hab mir ein schönes Diorama Set von RT Dioramas besorgt. Nun stellt sich die Frage, mit was verklebe ich die Teile? Hat da schon jemand Erfahrung?

Gruss
Günther

4
Gesucht - gefunden! / Takom 2066
« am: 12. März 2021, 20:47:37 »
ich suche wieder mal

Takom 1/35 British FV432 Mk 2/1 Armored Personnel, leider ist er überall ausverkauft.


Gruss
Günther

5
Bauberichte Dioramen / Die Gamma... 42cm Kanone
« am: 27. Februar 2021, 16:59:21 »
Hallo, den Bausatz zur Gamma hab ich ja schon vorgestellt, mit dabei der Aufbau Kran.

https://www.modellbaufreunde.ch/index.php?topic=6577.0

Daher die Diorama Planung



Dazu kommt etwas Kleinbahn und Normalspur mit zwei Waggons und einer G10...

Da das alles recht lang wird, gibt es wohl zwei Platten...

Gruss
Günther

6
Jackal oder MWMIK - Mobility Weapon-Mounted Installation Kit - ist eine Fahrzeugfamilie der British Army und Royal Air Force. Hergestellt werden die Fahrzeuge von Supacat Ltd. Ausgangspunkt der Entwicklung dieses Fahrzeuges war der Supacat HMT 400.

Das neue Fahrzeug war ursprünglich für die Anforderungen der SAS-Einheiten entwickelt worden und sollte den in die Jahre gekommenen Land-Rover-WMIK ersetzen. 2008 wurde das Fahrzeug für den Dienst in der Royal Army zugelassen und über 500 Fahrzeuge bestellt.

Die Fahrzeuge sind für schnelles Eingreifen, tiefes Vordringen in die Gefechtszone und den Begleitschutz von Konvois vorgesehen.

Besatzung 4+1, Bewaffnung ist unterschiedlich, Gewicht 6,7 to, Geschwindigkeit 130km/h

Es gibt noch den Coyote, eine 6x6 -Variante, als Artillerie Zugmaschine und Transporter

Farbgebung desert sand, oder es gibt sie aber auch in grün

https://youtu.be/42xkC6PdE0A

Gruss
Günther

7
Gesucht - gefunden! / Panzerloks BR 57
« am: 01. Februar 2021, 14:32:24 »
Hallo Gemeinde

Ich suche Originalbilder von der Panzerlok der BR57 und finde nichts. Ein Buch, teuer und ausverkauft (das wohl auch kein Bild haben wird) und google gibt nichts her.

Hat jemand noch eine Idee?

Gruss
Günther

8
GB 16: Günther's T-34 Bunker / T-34 Bunker zum Vorbild
« am: 25. Januar 2021, 20:02:58 »
Es tut sich wieder was bei Alles Kaputt

Starte hier bald mit einen entkernten T-34, da ich noch einen über habe und gerade so damit vertraut bin....

Im 6 Tage Krieg wechselten auch einige T-34 den Besitzer. Die Israelis haben ihn getestet, dann aber doch nicht für Einsatztauglich befunden.

Nach 1973 wurden einige als stationäre Anti Panzer Bunker eingesetzt zum Schutz vor Siedlungen an der Ost und Nordgrenze, also vor allem an der Grenze zu Syrien. Zusätzlich wurden auch ausgediente M7 Priest als Artillery Unterstützung, auch in Bunker Form installiert. Ab 1990 wurden sie wohl demilitarisiert. Wieviel es gab oder noch gibt, konnte ich noch nicht herausfinden. Bilder im Inet sind aucj eher rar

Im Buch T-34 and the idf sind 4 mit mehreren Bildern vorgestellt...

Zu sehen, z.b

https://www.super-hobby.de/products/T-34-and-The-IDF-magazine-eng..html#gallery_start

Gruss
Günther





9
"Ideen-Kiste" für künftige Projekte / Golf Krieg 1991
« am: 20. Januar 2021, 13:08:41 »
Hy, ich weis, es läuft ja schon einiges an Groupbuilds, aber zum Anlass des 30 jährigen Gedenkens an Desert Storm und Operation Granby, wäre das doch noch was.

Golf Krieg 1  16. JANUAR 1991 bis 5 MÄRZ 1991

Es gab eine lange Luftkampfphase und am 26. Februar am 73 Breitengrad zur grössten Panzerschlacht des 20igsten Jahrhundetts

Gruss
Günther

10
Gesucht - gefunden! / Tamiya Challenger mk1
« am: 19. Januar 2021, 21:14:33 »
Nach  3h Dessert Storm BBC news suche ich nun den

British Challenger Mk1 MBT 35154 von Tamiya

Gruss
Günther

11
Die Idee des AVRE  Armored Vehicle Royal Engineers ist quasi ein Hobbart Funny. Auf Basis des Churchill Panzers wurde ein Panzer für die Royal Engineers entwickelt mit einer Mörserkanone ausgestattet um Bunker oder andere Gebäude/Hindernisse zu zerstören... und um Gräben zu überwinden, meist mit Fascine Bündeln.

Auf Basis des Centurion Mk5. wurde ab 1962 die Nachfolge Generation entwickelt, der Centurion AVRE mit Räumschild , 165mm Mörser Kanone.
12 AVREs mit Zusatzpanzerung wurden 1991 in den Krieg geschickt, im Kampf gegen Sadam Hussein Golfkrieg 1 - Desert Storm bzw Operation Ganbry

Bei einem Halt in der Wüste explodierte einer der AVRE und setzte wohl das Folgefahrzeug in Feuer. Grund war wohl das tragische Reinigen mit Waschbenzin, während die Crew Essen kochte.

https://www.militaryimages.net/threads/loss-of-centurion-avres-during-op-granby.3894/

Ein Überlebender steht in Duxford als Gate Guard und ein Restaurierter AVRE mit Zusatzpanzerung war 2002 auf der War and Peace Show zu sehen.

Zum Bausatz

AMUSING Hobby bietet hier den dritten Centurion Bausatz an. Er besteht aus 13 Spritzlingen, Decals Ätzteilen und Einzelgliederketten.

Die Bauanleitung umfasst 36 Bauschritte und drei Farbschemen. Passend ist allerdings nur das Desert Farbschema, da es das einzige das zur Zusatzpanzerung passt.
Theoretisch kann das Fahrzeug ohne Zusatzpanzerung gebaut werden, allerdings fehlt dann der Fascine Träger, den alle AVREs hatten

Gruss
Günther



12
Das letzte Päckli 2020 kam aus USA und es kam schnell, nur 6 Tage nach Bestellung....

Enthalten das Gamma Gerät - ein 42cm Mörser und dazu noch der Aufbau Kran (extra Bausatz)

Zum Original

1912 wurden fünf Exemplare unter der Entwicklungsbezeichnung Kurze Marine-Kanone 12 L/16 in das deutsche Heer eingeführt.
Zur Bedienung waren 20 Soldaten nötig. Die Reichweite der knapp 1000 kilo Geschosse lag bei 10-14 Kilometer. Als Steilfeuer Waffe konzipiert, war ihr Zweck die Bunker/ Festungen in Belgien und Frankreich zu zerstören. Eingesetzt wurde es auch in Polen und Serbien.

Der Transport der 150 Tonnen schweren Geschütze zum Einsatzort erfolgte mit der Eisenbahn auf zehn Güterwaggons. Es war ein Betonfundament erforderlich, dessen Aushärtezeit eine Woche betrug. Es konnte auch kurzfristiger eine Bettung aus Holz und Stahlteilen aufgebaut werden, wodurch das Geschütz in 24h einsartbereit war. 10 dieser Mörser wurden während des Ersten Weltkrieges eingesetzt. Es standen 18 Ersatzrohre zur Verfügung.
Die normale Feuerrate lag bei ein Schuss alle 7 Minuten. Die schnellste Schussrate wurde mit 19 Schuss in einer Stunde erreicht.

Zur Munition, es gab  Aufschlagzünder, oder mit Zeitverzögerung. Der resultierende Krater bei Aufschlag war 9m breit und bis zu 6m tief. Zeitverzögert konnte das Geschoss bis 12 meter tief in den Boden eindringen, bevor es dann explodierte.
Die 42 cm Geschosse waren 1.5 m lang und wogen bis1,160 kg. Die Munition wurde in Kleinmengen hergestellt und war ab 1916 von schlechterer Qualität, was zu Verlusten einiger Gammas, durch interne Explosionen führte.

Anfangs standen 5 Gamma Geräte zur Verfügung. Sie wurden in KMK Batterien eingegliedert (Kurze Marine Kanone).Die Batterien KMK 1 und 2 wurden am 2. August 1914 aufgestellt, gefolgt von KMK 4 im Oktober.

Einsatz im WW1

Die 2te KMK Batterie wurde nördlich von Namur eingesetzt, aber sie war nicht rechtzeitig dort, um an der Belagerung der Festungen von Namur teilzunehmen.

Die 1te KMK Batterie wurde der 6ten Armee im Sektor Lorraine unterstellt. Sie war beteiligt an der Belagerung der Festung Manonviller, 25–27 August 1914. Während der 52 Stunden der Belagerungtraten technische Probleme auf, die die Verwendung der Gammas stoppten.  Im weiteren Verlauf traff die 1te KMK Batterie bei der Belagerung der Festung Maubeuge im September ein und beteiligte sich an der Belagerung der Forts Leveau, Héronfontaine, Cerfontaine und Sarts. Am September 1914, ergab sich die Besatzung von Maubeuge.

Der Halt der Front, bei der ersten Marne Schlacht verhinderte die Verlegung des 1ten KMK in Richtung Paris. Sie wurde statt desen nach Antwerpen geschickt, wohl mit dem 2ten KMK. Dort wurden die Festungen Fort de Wavre-Sainte-Catherine, am 29 September durch einen direkten Treffer ins Magazin zerstört. Das Fort de Koningshooikt ergab sich in Folge des Beschuss am 2 Oktober. Die Belagerung von Antwerpen begann am 7 Oktober und dauerte 2 Tage, dann zogen sich die Verteidiger zurück.

Die 2te KMK Batterie wurde dann der 4 Armee zugeteilt und war weiterhin bei der Eroberung der Kanal Städte beteiligt und bombadierte vereinzelt noch Nieuport, Ypres, and Diksmuide.

Das KMK 1 wurde 1915 an die Ostfront verlegt und wurde der 8ten Armee eingegliedert. Es folgten Einsätze gegen die Festung Osowiec und Festung Kaunas,zusammen mit dem 4ten KMK. Der letzte Einsatz der Gamma-Geräte im Osten war bei der Invasion von Serbien am 6. Oktober. Die KMK Batterie 1 und 4 eröffneten das Feuer auf serbische Festungen östlich von Belgrad.

Zur Schlacht um Verdun wurden alle Gamme Geräte zusammen gezogen und der 5ten Armee unterstellt.  Ihre Aufgabe war die Bombadierung der Forts Douaumont, Vaux, Souville und Moulainville. Trotz starken Beschuss wurden die Festungen nur leicht beschädigt. Im Gegenzug wurden durch französische Artillerie 3  Gamma-Geräte zerstört.
Im Juli wurden die Gamma Geräte teilweise zurück gezogen, zum Teil zur Somme Front, und nach Rumänien. Die verbleibenden 42cm Mörser bei Verdun griffen bei Arras und Loos-en-Gohelle mit ein.

In den letzten beiden Kriegsjahren wurden die Geschütze nur noch wenig eingesetzt.

Laut des Friedensvertrages von Versailles mussten die Geschütze nach dem Ende des Ersten Weltkriegs zerstört oder den Alliierten übergeben werden.

Ein Geschütz wurde nachträglich aus Einzelteilen bei Krupp montiert, diie dort " gefunden" wurden. Zunächst 1936/37 zu Schussversuchen verwendet, wurde es 1939 wieder in das Heer eingegliedert und im Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Der erste Einsatz war am 7. Juni 1942 bei der Belagerung der Festung Sewastopol. Im September 1944 wurde das Geschütz bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes eingesetzt.


Nachfolge, der doch recht schweren unhandlichen Gammas, war das M- Gerät oder dicke Bertha , das nur noch 42 tonnen schwer war, und auf der Strasse transportiert werden konnte, mittels 4 Transportgruppen, die durch Schlepper gezogen werden konnten.

Gruss
Günther

13
Hallo schonmal.

Ich bin ja vor einiger Zeit auf das Buch Middle East @ war 25 gestolpert und musste es unbedingt kaufen....

Darin also die Geschichte der UNEF Mission - United Nation Emergency Forces von 1956-67 in Sinai.

Die Yugoslavische Armee, JNA stellte dafür ein Odred zusammen, im Prinzip eine Einheit für motorisierte Aufklärung, aufgestellt in zwei Companien. Zum Einsatz kamen Landlease Fahrzeuge, wohl um die Wartung zu vereinfachen...
Es waren 8 M8 Greyhounds, 17 M3A1 White Scout Cars, 27 Willys Jeeps, 7 Dodge 3/4, 1 Dodge WC 54, 6 Dodge 1,5t und ein paar Laster

Star Decals har nun netterweise passende Decals rausgebracht.

Geplant sind 3 oder4 davon.

Angefangen mit dem M8 Greyhound.

Gruss
Günther

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Bausatzvorstellungen Diverses / Ortsschild Prypjat MMK 1:35
« am: 08. November 2020, 15:56:32 »
Nun, wer kennt es nicht Tschernobyl. Der Ort, der zum Atomkraftwerk gehört ist Prypjat
Прип'ять. 1970 gegründet, als eine Stadt mit einigen Privilegien. 1986 evakuiert und seit dem eine Geistetstadt.



Im Karton sind 10 Resinteile
3 für den Sockel und die Beschriftung als Einzelbuchstaben



Gruss
Günther

15
Praktisch sofort als die deutsche Armee im August 1914 in Belgien einfiel, wurde vorauseilende Kavallerie durch die Belgier angegriffen. Gewöhnlich waren die Deutschen dabei zahlenmäßig weit überlegen, sodass die Belgier anfingen die Mobilität von Kraftfahrzeugen, als Ausgleich zu verwenden. Zuerst verwendeten die Belgier eine Vielzahl unterschiedlicher Kraftwagen, welche mit Maschinengewehren bewaffnet wurden. Schon bald erhielten einige davon gepanzerte Schutzschilde für den MG-Schützen.

Zum Ende des ersten Kriegsmonats wurden zwei Minerva-Tourenwagen mit improvisierter Panzerung in den Cockerill-Werken bei Hoboken ausgerüstet und in den Einsatz geschickt. Diese ersten Fahrzeuge waren gewöhnliche, kommerzielle Standardmodelle mit einem Schutz aus 4-mm-Panzerplatten um den Motor, zwei gepanzerte Klappen vor dem Kühler und Panzerplatten an den Seiten und oben offen, um ein Hotchkiss-Maschinengewehr mit einem halbrunden Schutzschild zu befestigen. Das Fahrzeug hatte eine Sichtluke nach vorne für den Fahrer sowie Luken an den Seiten und hinten. Da es keine Einstiegsluken gab, musste über den Fahrzeugrand ein- oder ausgestiegen werden.

Minerva-Panzerwagen  im Einsatz
Ein Minerva-Panzerwagen mit seinem Hotchkiss-MG im Einsatz kurz nach Kriegsbeginn im Jahr 1914.
Bald darauf folgten den ersten zwei Minerva-Panzerwagen weitere Exemplare mit einem mehr standardisierten, gepanzerten Rumpf, aber mit der gleichen Grundauslegung. Mit dieser kleinen Streitmacht führten die Belgier vor, was Panzerwagen alles tun konnten. Ursprünglich eingesetzt wie eine Form motorisierter Kavallerie, führten sie Fernaufklärungs-Patrouillen, sammelten Informationen über die Bewegungen des Feindes, gaben Unterstützungsfeuer wann immer möglich auch bei Infanterie-Angriffen und unternahmen nicht zuletzt Überfälle bis tief hinter die Spitzen des feindlichen Vormarschs hinein.
Es war vor allem die letzte Art des Einsatzes, welche am meisten Aufmerksamkeit erregte, denn zu dieser Zeit des Krieges marschierten die deutschen Truppen in dichten Formationen über freies Gelände oder über Straßen vorwärts. Ein einziges Maschinengewehr eines Minerva-Panzerwagens konnte unter diesen Umständen erheblichen Schaden anrichten und dies kam wiederholt vor.

Aber dieser Zeitraum dauerte nicht all zulange an. Bis zum Oktober 1914 hatten die Schützengräben entlang der Westfront auch die Gegend an der Yser erreicht und dort blieb die belgische Armee bis 1918 in einem Stellungskrieg festgebunden. Diese Gegend war zu feucht und versumpft, damit Panzerwagen irgendetwas Sinnvolles unternehmen konnten und so war die Zeit des unmittelbaren Einsatzes vorüber.
Ebenfalls im Oktober 1914 fiel Antwerpen zusammen mit den dortigen Minerva-Werken an die Deutschen, sodass keine neuen Fahrzeuge als Basismodell des Panzerwagens mehr verfügbar waren.

Aber in den paar Wochen, in denen die Minerva-Panzerwagen im Einsatz gewesen waren, zeigten sie gegenüber allen interessierten Kreisen bei Freund und Feind ihr Potenzial, was derartige Fahrzeuge erreichen konnten. Das belgische Beispiel wurde daher sofort von Schwadronen des britischen Royal Naval Air Service mit ihren Rolls-Royce Panzerwagen kopiert und auch die Deutschen begannen eigene Panzerwagen zu entwerfen.

Nachdem die Westfront zumindest für die belgischen Minerva-Panzerwagen ‘geschlossen’ war, wurde eine spezielle belgische Panzerwagen-Einheit zum Einsatz nach Russland gegen die Deutschen geschickt. Dort leisteten die belgischen Fahrzeuge einen wertvollen Beitrag, bis sie im Jahr 1918 wieder nach Hause verschifft wurden. Zurück in Belgien wurden die Einheiten wieder mit neuen Fahrzeugen ausgerüstet.

Kolonne von Minerva-Panzerwagen
Eine Kolonne von Minerva-Panzerwagen steht im September 1917 auf einer Straße bei Houthern. Das Aussehen hat sich bis zu diesem Zeitpunkt standardisiert und alle Fahrzeuge haben Scheinwerfer.
Bis zu diesem Zeitpunkt wurden Minerva-Panzerwagen in zahlreichen unterschiedlichen Modellen gebaut und sogar noch 1919 erschien eine neue Version des Basismodells des Minerva-Panzerwagens mit dem gepanzerten Maschinengewehr-Turm des SAVA-Panzerwagens. Trotzdem war das Fahrgestell immer noch das der kommerziellen zivilen Version, jedoch mit Doppelrädern hinten, um das zusätzliche Gewicht besser aufzufangen.

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