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Autor Thema: Flak 37  (Gelesen 1024 mal)

Fabi

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Flak 37
« am: 29. September 2013, 11:51:46 »

Hallo zäme

Ich möchte euch die 3,7-cm-Flak 43 (Flak = Flugabwehrkanone) vorstellen.
Sie war eine Flugabwehrkanone der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Technische Daten:

Kaliber:                     37 mm
Rohrlänge:                   3293 mm
Gewicht Fahrstellung   1247 kg
Gewicht Feuerstellung   1392 kg
Schussweite           6500 m
Schusshöhe           4800 m
Seitenrichtbereich       360°
Höhenrichtbereich   −7,5° bis +90°
Feuergeschwindigkeit   theoretisch 250 Schuss/min
praktisch 150 Schuss
Vo Sprenggranate        840 m/s
Gewicht Sprenggranaten   640 g
Munitionszufuhr   Rahmen mit 8 Patronen




Geschichte:

Die ursprüngliche 3,7-cm-Kanone wurde 1935 von Rheinmetall unter der Bezeichnung 3,7-cm-Flak 18 entwickelt. Sie war im Grunde eine vergrößerte Version der 2-cm-Flak 30. Die Kadenz betrug 160 Schuss/min. Das komplette Geschütz brachte einschließlich Radlafette 1750 Kilogramm auf die Waage.
Die Flak 18 wurde nur in geringer Stückzahl hergestellt und die Produktion bereits 1936 zugunsten des bekannten 2-cm-Flakvierlings 38, einer vierläufigen Weiterentwicklung der 2-cm-Flak 38, eingestellt. Sie wurde allerdings noch einige Zeit in einer speziellen Gondel als Bewaffnung für die Sonderversion G der JU 87 zur Panzerbekämpfung eingesetzt.
Die Entwicklung wurde jedoch weitergeführt und resultierte in einer zweiräderigen Konfiguration, die nur noch 1544 Kilogramm wog und als 3,7-cm-Flak 36 in Produktion ging. Mit der Einführung einer neuen Visiereinrichtung im Folgejahr änderte sich die Benennung in 3,7-cm-Flak 37. Ein Großteil der vorhandenen Flak 36 wurden auf den neuen Standard aufgerüstet. Ab 1942 wurde nur noch die Flak 37 produziert und erreichte bis zur Einstellung im Jahre 1944 eine Stückzahl von 1178. In Finnland wurde das Geschütz als 37 ITK 37 bezeichnet.
Als die alliierte Luftüberlegenheit gegen Mitte des Krieges dramatisch zunahm, erwies sich der 2-cm-Vierling als zu wenig durchschlagskräftig und wurde durch 3,7-cm-Modelle ersetzt. Da die Wehrmacht jedoch mit den verfügbaren Versionen nicht zufrieden war, wurden Rheinmetall-Borsig und Krupp aufgefordert, eine neue und vor allem billigere Version zu produzieren.
Rheinmetall-Borsig gewann den Auftrag, da die Krupp-Entwicklung im letzten Moment Schwächen zeigte. Durch den Einsatz von Techniken, wie sie bei der Fertigung von Maschinenpistolen angewandt wurden, vor allem die Verwendung von Stanzteilen, Schweißverbindungen und einfachen Komponenten, konnte die Produktionszeit für ein Geschütz auf ein Viertel reduziert werden.[1] Gebaut wurde sie von der Eisenwerk Weserhütte GmbH in Bad Oeynhausen und der Dürkoppwerke AG in Bielefeld.
Die neue Waffe erwies sich gegenüber ihren Vorgängern als dramatische Verbesserung. Ein neuer gasdruckbetriebener Verschluss erhöhte die Feuerrate auf 250 Schuss/min, während das Gewicht gleichzeitig auf 1247 Kilogramm verringert wurde. Gleichzeitig wurde eine Zwillingskonfiguration mit übereinanderliegenden Läufen unter der Bezeichnung 3,7-cm-Flak-Zwilling 43 gefertigt, obwohl dieses Modell als sperrig und toplastig eingeschätzt wurde.[1]
Verglichen mit ihrem alliierten Gegenstück, der 40-mm-Bofors, verfügte die Flak 43 über die doppelte Feuerrate und konnte in wesentlich beengterer Umgebung aufgestellt werden. Außerdem waren Waffe und Lafette zusammen um einiges leichter. Obwohl die Entwicklung 1942 vollständig abgeschlossen war, begann die Produktion nicht vor 1944. Insgesamt wurden bis zum Ende des Krieges für das Heer 928 Einzelgeschütze und 185 Flak-Zwillinge gefertigt. Die Marine bezog rund 780 Geschütze. Die Luftwaffe begann mit dem Einsatz der Flak 43, vor allem zur Verteidigung von Flugplätzen, bereits im Jahre 1943 und erhielt bis zum Kriegsende insgesamt 5918 Waffen. (Luftwaffenzahlen beziehen sich auf Läufe, da die meisten Waffen als mehrläufige Konfiguration auf einer Lafette eingesetzt wurden).

Ich hoffe ich habe es euch ein wenig Interessanter gemacht als sonst. Die Daten habe ich zwar aus Wikipedia aber habe mir mühe
gegeben.
liebe Grüsse
Fabi
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tobias

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Re: Flak 37
« Antwort #1 am: 29. September 2013, 13:49:31 »

danke für die Vorstellung Fabi.

tobias
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MacMeister

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Re: Flak 37
« Antwort #2 am: 29. September 2013, 19:07:11 »

Hoi Fabi,

Danke für die tolle Vorstellung des Kits, viel Spass beim Bau  :D

en Gruess vom RDM
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whatever!

ThomasP

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Re: Flak 37
« Antwort #3 am: 29. September 2013, 23:02:42 »

Hallo Fabian

Vielen Dank für die Vorstellung. Und bzgl. Wikipedia - mach Dir da mal keine Sorgen, den Dienst beanspruche ich auch regelmässig.
Und zudem "Wissen ist, wenn man weiss, wo man das findet, was man nicht weiss!8)

Happy Modelling
ThomasP
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claudio

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Re: Flak 37
« Antwort #4 am: 30. September 2013, 08:05:59 »

Hoi Fabi
Vielen Dank für die tolle Vorstellung und viel Spass beim Bau! Das hast Du Dir einen schönen Bausatz ausgesucht!

Tschüss
Claudio
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Fabi

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Re: Flak 37
« Antwort #5 am: 30. September 2013, 10:45:48 »

Hallöle zäme  :D

@all danke für den Lob und es freut mich sehr das es euch anspricht.

liebe Grüsse
fabi


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MacMesserschmitt

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Re: Flak 37
« Antwort #6 am: 30. September 2013, 22:00:55 »

Hoi Fabi
Danke für die Vorstellung und viel Spass beim werkeln ! ;)
Ist das Teil vergleichbar mit den 3.7 cm Flak der CH Armee ?
Gruss Karsten
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Fabi

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Re: Flak 37
« Antwort #7 am: 24. Oktober 2013, 21:21:21 »

Hoi Karsten
Ein dickes sorry ich habe dienFrage echt nicht gesehen. Soviel ich weiß
hatte die Schweiz keine 3.7 Luftabwehrkannonen.
Ich hoffe dise Antwort genügend? Ansonsten kann ich dir
Noch genau ausfindig machen welche Geschosse die CH Armee
benutzte und aktuell benutzt wird..
Ganz liebe Grüße und sorry nochmal,
Fabï
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