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Autor Thema: Deutsch Orden Ritter 1350 n.Ch.  (Gelesen 1311 mal)

max

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Deutsch Orden Ritter 1350 n.Ch.
« am: 11. Mai 2013, 14:23:40 »

Teutonischer Ritter 14 Jh.                   Ha sicher nicht  :o

Aber:  ;)

Es gibt keinen Teutonen Orden ……….. ich weis aber das der Hersteller (Pegaso) den Deutschorden meint: denn teutonic ist Lat. Und meint damit Deutsch



Der Deutsche Orden, auch Deutschherren- oder Deutschritterorden genannt, ist eine geistliche Ordensgemeinschaft. Gemeinsam mit dem Johanniter- bzw. Malteserorden und den Grabesrittern steht er in der
 (Rechts-)Nachfolge der Ritterorden aus der Zeit der Kreuzzüge. Die Mitglieder des Ordens sind regulierte Chorherren. Der Orden hat gegenwärtig 1100 Mitglieder, darunter 100 Priester und 200 Ordensschwestern, die sich vorwiegend karitativen Aufgaben widmen. Der Hauptsitz befindet sich heute in Wien.
Der vollständige Name lautet Orden der Brüder vom Deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem, lateinisch Ordo fratrum domus Sanctae Mariae Teutonicorum Ierosolimitanorum. Aus der lateinischen Kurzbezeichnung Ordo Teutonicus leitet sich das Ordenskürzel OT ab.
Die Ursprünge des Ordens liegen in einem Feldhospital bremischer und lübischer Kaufleute während des III. Kreuzzuges um 1190 im Heiligen Land bei der Belagerung der Stadt Akkon. Nach der Erhebung der Spitalgemeinschaft zum geistlichen Ritterorden um 1198 engagierten sich die Mitglieder der ursprünglich karitativen Gemeinschaft während des 13. Jahrhunderts im Heiligen Römischen Reich, im Heiligen Land, dem mediterranen Raum sowie in Siebenbürgen, und beteiligten sich an der deutschen Ostkolonisation. Das führte zu einer Reihe von Niederlassungen mit mehr oder weniger langem Bestehen. Eine zentrale Rolle spielte ab dem Ende des 13. Jahrhunderts der im Baltikum begründete Deutschordensstaat. Er umfasste am Ende des 14. Jahrhunderts ein Gebiet von rund 200.000 Quadratkilometern.
 Durch die schwere militärische Niederlage bei Tannenberg im Sommer 1410 gegen die Polnisch-Litauische Union sowie einen langwierigen Konflikt mit den preußischen Ständen in der Mitte des 15. Jahrhunderts beschleunigte sich der um 1400 einsetzende Niedergang sowohl des Ordens als auch seines Staatswesens. Infolge der Säkularisierung des verbliebenen Ordensstaates im Zuge der Reformation im Jahre 1525 und seiner Umwandlung in ein weltliches Herzogtum übte der Orden in Preußen und nach 1561 in Livland keinen nennenswerten Einfluss mehr aus. Er bestand jedoch im Heiligen Römischen Reich mit erheblichem Grundbesitz, vor allem in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz fort.
Nach linksrheinischen Gebietsverlusten im späten 18. Jahrhundert infolge der Koalitionskriege und nach der Säkularisation in den Rheinbundstaaten zu Beginn des 19. Jahrhunderts blieben nur noch die Besitzungen im Kaiserreich Österreich. Mit dem Zerfall der Habsburger Donaumonarchie nach dem Ersten Weltkrieg ging neben dem Verlust erheblicher Besitztümer auch die ritterliche Komponente in der Ordensstruktur verloren. Seit 1929 wird der Orden von Ordenspriestern geleitet und somit nach kanonischem Recht in der Form eines klerikalen Ordens geführt.
 Die geschichtswissenschaftliche Rezeption befasste sich im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zumeist nur mit der Präsenz des damaligen Ritterordens im Baltikum – der Deutschordensstaat wurde mit dem Orden selbst gleichgesetzt. Erforschung und Interpretation der Ordensgeschichte waren dabei in Deutschland, Polen, und Russland extrem unterschiedlich, stark national oder sogar nationalistisch geprägt. Eine methodische Aufarbeitung von Geschichte und Strukturen des Ordens setzte international erst nach 1945 ein.

Die Figur ist von Hersteller her im 14 Jh. Eingeordnet, aber mit diesem Helm …..Schwert und Schild  ???
Meiner wird so um 1350 sein, da passt er hinein 8)

Mit dem endgültigen Verlust Akkons endete im Jahr 1291 das militärische Engagement des Deutschen Ordens im Heiligen Land. Anders als bei den multinational ausgerichteten Johannitern und Templern konzentrierte sich die Präsenz des Deutschen Ordens anschließend innerhalb der Grenzen des Reiches sowie in den neu erworbenen Stützpunkten in Preußen. Der Hauptsitz des Hochmeisters befand sich aufgrund der vorübergehend fortbestehenden Hoffnung auf eine Wiedereroberung des Heiligen Landes aber noch bis 1309 in Venedig, einem wichtigen Hafen für die Überfahrt ins Heilige Land.
Mit Litauen im Südosten stieg zudem allmählich ein Großfürstentum auf, gegen das der Orden aus ideologischen und territorialen Gründen in einen ständigen Krieg verwickelt wurde. Die Litauerkriege des Deutschen Ordens dauerten von 1303 bis 1410 über ein Jahrhundert an. Da dieses östliche Großfürstentum die Taufe vehement ablehnte, galten die Litauer offiziell als Heiden. Die stete Betonung der Heidenmissionierung kaschierte nur unzureichend die territorialen Interessen des Ordens namentlich in Schamaiten (Niederlitauen). Durch andauernde Unterstützung adliger Preußenfahrer wurde der Krieg durch viele kleinere Feldzüge nach Litauen getragen. Die Großfürsten von Litauen gingen ihrerseits ebenso vor und stießen wiederholt auf preußisches und livländisches Gebiet vor. Ein Höhepunkt der Kriege war die Schlacht bei Rudau im Jahre 1370. Nördlich von Königsberg besiegte ein Heer des Ordens unter Befehl des Hochmeisters Winrich von Kniprode und des Ordensmarschalls eine litauische Streitmacht. Dessen ungeachtet konnte das weit nach Osten ausgedehnte Litauen niemals nachhaltig bezwungen werden. Als Ursache dieses erfolgreichen Widerstandes wird die zahlenmäßige Stärke der Litauer im Vergleich mit anderen vom Orden unterworfenen Ethnien wie den Prußen, Kuren und Esten, sowie deren effektive politische Organisation angesehen.

Zusammengetragen aus Wikipedia, Bücher: Die Welt des Mittelalters, Der Deutschritter Orden, Kriegskunst im Mittelalter

Die Figur umfasst 16 Teile in Weissmetall und ist in 90 mm, was soll ich sagen ausser …. Ich hab halt eine schwäche für diese Zeit  ;D
Wahrscheinlich werde ich auch hier keinen ausführlichen Bericht machen
Meine Vorgehensweise bei Baustellen ist : ich baue, was und so viel wie ich mag-kann, dann alles Grundieren und dann …….darf ich malen, deshalb währe es kompliziert, alle Bauschritte, alle Schleifschritte, Abpassungen, Böden machen etc. und dann noch von 5 Baustellen ………..ist zuviel und gibt dann nur Verwirrungen

Darum liebe Freunde nehme ich mir die Freiheit und Ihr dürft dann sehen was dabei rauskommt, IRGENDWANN  ::)

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ThomasP

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Re: Deutsch Orden Ritter 1350 n.Ch.
« Antwort #1 am: 11. Mai 2013, 18:52:12 »

Hi Max
Interessant, v.a. der geschichtliche Hintergrund - Danke!
Gibt es Fotos vom Original?  ::)
Viel Spass!
Thomas
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Ich klebe, also bin ich!

urs

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Re: Deutsch Orden Ritter 1350 n.Ch.
« Antwort #2 am: 11. Mai 2013, 19:10:00 »

Thomas, das Original ist schon etwas länger tot,  daher
ist das "mit die Bilder" etwas schwierig.  ;D :D :D

Max, interessant. Ritter sind so ne heimliche Leidenschaft,  da bleib ich dran.
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MacMeister

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Re: Deutsch Orden Ritter 1350 n.Ch.
« Antwort #3 am: 11. Mai 2013, 21:44:23 »

Danke für den geschichtlichen Background Max, wie immer hochinteressant  ;)  ;D

Der Helm ist g****  ;D Der erinnert mich an einen Zylonen aus der Galactica Serie  8)

En Gruess vom RDM
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whatever!

max

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Re: Deutsch Orden Ritter 1350 n.Ch.
« Antwort #4 am: 12. Mai 2013, 09:16:43 »

René: deshalb hab ich den ja gekauft  ::)
Urs: Danke für Dein Comming Out  ;)
Thomas: sorry, aber Urs hat recht, aber es gibt in Museen sehr viele gut erhaltene Stücke, nur nicht in der Schweiz, aber zum Glück hab ich genug Bücher  8) und naja, Ok über den Helm könnte man sich streiten, aber hier kommt es dann wieder zu der tatsache das alle Ritter, aus gutem Hause kahmen, Geld hatten, und halt trotz Gelübde, eitel wahren  ;) und so eigene Symbolik / Heraldik verwendet haben, es gibt ein Rittergeschlecht in Deutschland, das Heute noch den Helm so auf der Heraldik hat, hab nur den Namen nicht mehr gefunden  :o

Gruss
Max
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claudio

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Re: Deutsch Orden Ritter 1350 n.Ch.
« Antwort #5 am: 13. Mai 2013, 08:07:59 »

Hi Max
Danke für die Vorstellung und den geschichtlichen Hintergrund. Da muss sich mancher Geschichtslehrer warm anziehen  ;) ;D

Tschüss
Claudio
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max

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Re: Deutsch Orden Ritter 1350 n.Ch.
« Antwort #6 am: 14. Mai 2013, 09:45:51 »

ja, vor allem in Schweizer Grundschulen  >:( ich bin schon persönlich vorbeigegangen wegen dem sch.............  >:( den die da erzählen
Hattet Ihr auch das Buch in der schule mit einen Helm vorne Drauf ? 1/3 ist nicht so wie es steht, resp. es müssen div. sachen überarbeitet werden, aber eben. die Geschichtlichen erkentnisse wachsen bei den Gelehrten, nicht aber bei den Lehrern  :(
Max
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MacMeister

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Re: Deutsch Orden Ritter 1350 n.Ch.
« Antwort #7 am: 14. Mai 2013, 11:58:09 »

Hoi Max

Du musst das aus einer anderen Perspektive anschauen, unsere Obrigkeit schützt uns indem sie uns nur die relevanten Daten zukommen lässt - Geschichte amtlich beglaubigt und blütenrein  8)

Agent Zharkov sendet seine Grüsse  ;D
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whatever!

claudio

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Re: Deutsch Orden Ritter 1350 n.Ch.
« Antwort #8 am: 14. Mai 2013, 14:52:24 »

Ehrlich gesagt habe keine Ahnung, welches Buch wir hatten. Meine Kid's sind noch nicht so weit dass sie Geschichte hätten, aber ich werde da ein Auge drauf werfen  ;) ;D
Tschüss
Claudio
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max

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Re: Deutsch Orden Ritter 1350 n.Ch.
« Antwort #9 am: 15. Mai 2013, 12:53:11 »

René  ??? Ok wenn Du es sagst  ::) dafür zahlen wir aber mächtig Steuern  >:(
Claudio: tja ......... noch hats Du Glück  ;D
Max
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