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Autor Thema: ThomasW's Tu-144 (ICM 1:144): Der Baubericht  (Gelesen 7623 mal)

thomasW

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ThomasW's Tu-144 (ICM 1:144): Der Baubericht
« am: 13. Februar 2013, 15:37:13 »

Hallo zusammen!
Zu Beginn gerade mal ein erstes Problem:  :(

Das Seitenleitwerk meiner Tu-144 ist verzogen:
einlegen in heisses Wasser und an einer Alluminium platte fixiert, hatt leider wenig gebracht ???

Wie geht Ihr da vor? Habt ihr einen Trick um das zu beheben?

Vielen Dank für die Hilfe und einen lieben Gruss!
ThomasW
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cipi

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Re: ThomasW's Tu-144 (ICM 1:144): Der Baubericht
« Antwort #1 am: 13. Februar 2013, 16:39:44 »

Hoi Thomas

Ich würde mit einem Fön (kein Heissluft!) anwärmen und von Hand etwas über die gewünschte Position drücken und halten, bis das Teil abgekühlt ist.
Polystyrol neigt dazu, etwas nachzufedern!
Evtl. ginge auch voooorsichtiges Biegen im kalten Zustand, da ist aber ein gewisses Risiko dabei, das das Ganze brechen könnte!


Gruass Carlo
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MacMeister

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Re: ThomasW's Tu-144 (ICM 1:144): Der Baubericht
« Antwort #2 am: 13. Februar 2013, 19:51:22 »

Hoi Thomas

Ich habe bei Carlo's Vorschlag etwas Bedenken, mit dem Fön wird das Polystyrol nur punktuell warm. Wenn ich das richtig erkenne, hast Du beim Seitenleitwerk eine leichte Bananenform. Mein Vorschlag geht in Richtung alle Moleküle im Seitenleitwerk zu erweichen und flexibel zu machen, das geht mit dem Backofen! Kein Witz, einfach nicht auf Umluft sondern bei ca. 40-50° langsam erwärmen. Über die Zeitdauer kann ich leider nichts berichten, das kommt immer auf das Werkteil an. Ich würde mit einer Tasse Tee oder Kaffee daneben sitzen und ein waches Auge haben und prüfen. Dannach geht's weiter wie es Carlo auch erwähnt hat. Fixieren und wenn Du mutig bist abschrecken oder sehr gut fixieren und kalt werden lassen.

Ich bin gespannt welchen Lösungsweg Du einschlagen wirst  ;)  ;D

en Gruess vom RDM
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cipi

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Re: ThomasW's Tu-144 (ICM 1:144): Der Baubericht
« Antwort #3 am: 13. Februar 2013, 23:00:44 »

Hm, für ne Backofentherapie wären meine Nerven nicht stramm genug! Ihr liebt das Risiko, was?! ;)
Die Bauteile könnten aber auch über einem eingeschaltenen Toaster erwärmt werden! Da könnte man vielleicht die Wärme ein bisschen dosieren! ;)


Gruass Carlo
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hartmut

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Re: ThomasW's Tu-144 (ICM 1:144): Der Baubericht
« Antwort #4 am: 13. Februar 2013, 23:32:04 »

Ist ein Testlauf mit einem in Form und Stärke vergleichbaren Stück Plastikplatte nicht machbar? Dann weist du in etwa worauf du dich einlässt und vermackst das Bauteil nicht. Die Aktion mit dem Backofen scheint mir weniger risikoreich zu sein. Viel Erfolg. Eine "kalte" Methode hätte ich auch noch, funktioniert aber nur mit Teilen welche auf einer Seite vollflächig glatt sind, wie z.B. Leitwerkshälften: Teil an der glatten Seite im Bereich der Verformung mit der Klinge mehrfach einritzen, auf einer Glasplatte fixieren und in die Schnitte Schmelzkleber laufen lassen. Mit dem Ethylazetat sollte man sparsam sein und kontrollieren ob überall was angekommen ist. Nach zwei Tagen sollte alles trocken und wieder grade sein.

Grüße Hartmut
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max

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Re: ThomasW's Tu-144 (ICM 1:144): Der Baubericht
« Antwort #5 am: 14. Februar 2013, 08:29:55 »

SAli Hartmut
Deine Version klingt für mich am meisten Nervenschonend
Thomas = ich würde es so probieren
Gruss
Max
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Lectori Salutem

MacMeister

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Re: ThomasW's Tu-144 (ICM 1:144): Der Baubericht
« Antwort #6 am: 14. Februar 2013, 08:37:49 »

@Hartmut: deine Variante kannte ich bisher noch nicht, Danke!

@Carlo: mein junger Padawan, der Toaster heizt nur von einer Seite, da hast Du 100% mehr Risiko, dass das Teil kaputtgeht als wenn Du es konstant in einer warmen Umgebung biegsam machst. Ausserdem ist die Wirkung nur lokal und sobald Du es vom Taoster weg nimmt kühlt es ab und Elaszität nimmt rapide ab.

en guete Tagesstart an Alle, wir haben gefühlte - 30°, die Eisbären sind auch schon auf Futtersuche  8)  :o  ;D
(natürlich nur bescheidene - 15°  ;D)

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thomas

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Re: ThomasW's Tu-144 (ICM 1:144): Der Baubericht
« Antwort #7 am: 14. Februar 2013, 21:57:37 »

Zitat
Ist ein Testlauf mit einem in Form und Stärke vergleichbaren Stück Plastikplatte nicht machbar?
Gute Idee, aber vermutlich kaum umsetzbar - da diese Plastiksorten alle ein wenig voneinander abweichen.

ReneM´s Idee mit dem Backofen scheint gut zu sein (ginge auch mit temperiertem Wasser - nicht kochend), ich würde es halt mit sehr wenig Hitze versuchen so (50 Grad am Anfang) und das dann bei Bedarf steigern, daneben hinsetzen und einen wachsamen Blick darauf haben, wie Rene ....naja....wenn man das was sieht was einem komisch vorkommt, ists eh viel zu spät  ;D ;D ;D

thomas
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cipi

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Re: ThomasW's Tu-144 (ICM 1:144): Der Baubericht
« Antwort #8 am: 14. Februar 2013, 22:37:09 »

@ Hartmut
Auch ich kannte diese Vorgehensweise noch nicht! Ist gemerkt!

@RDM
Mein kleiner Chewbacca, das war auch nur ein Vorschlag wie ich es machen würde!;-) Ich würde es nämlich niemals riskieren Bausatzteile in den Ofen legen.
Bei dem verbogenen Seitenruder von Thomas' Tupolev ist ja noch ein halber Rumpf mit angegossen!
Mit den Spannungen im Polystyrol könnte es durchaus passieren, dass sich diese durch den kleinen Saunaaufenthalt im Backofen wieder lösen! Dann hat man vielleicht ein schnurgerades Leitwerk, dafür ist der Rumpf Banane! Oder das Teil schrumpft in der Länge um ein nicht unweniges Bisschen! Muss nicht passieren, kann aber! :-\


Gruass Carlo
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MacMeister

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Re: ThomasW's Tu-144 (ICM 1:144): Der Baubericht
« Antwort #9 am: 15. Februar 2013, 08:44:42 »

Chewbacca ?????  ;D
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claudio

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Re: ThomasW's Tu-144 (ICM 1:144): Der Baubericht
« Antwort #10 am: 15. Februar 2013, 08:54:25 »

 ;D ;D
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thomasW

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Re: ThomasW's Tu-144 (ICM 1:144): Der Baubericht
« Antwort #11 am: 15. Februar 2013, 09:27:52 »

Hey Leute!
Vielen Dank für eure Vorschläge!

Hartmut's klebermethode, finde ich sehr interessant! Doch halt eben nur für Hälften anwendbar. Will ich aber gegebenenfalls mal probieren. ;)

René's Backofentherapie scheint mir sinnvoll. NUR teile ich Carlos bedenken mit der angegossenen Rumpfhälfte!  :(
Ich überlege mir, ob ich das Leitwerk für diese Aktion einfach abtrennen soll?! Werde mal den Übergang zum Rumpf am Modell studieren...  :P

Also mit dem Backofen mache ich nur das Gefüge geschmeidig, aber in Form bringen muss ich es dann von Hand, wenn ich das richtig verstanden habe.
(das ist das schöne bei Resine; die springen selbst in ihre ursprüngliche Form zurück beim Erwärmen...)  :P

Nochmals Vielen Dank euch allen!
Ich werde euch auf dem Laufenden halten

Gruss ThomasW
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MacMeister

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Re: ThomasW's Tu-144 (ICM 1:144): Der Baubericht
« Antwort #12 am: 15. Februar 2013, 12:51:00 »

Hoi Thomas

Ja, da habe ich mich nicht geachtet, da ist Carlo's Einwand berechtigt. ich denke Dein Vorschlag, das Leitwerk abzutrennen, wird der logische Vorgang sein.  :D

En Gruess vom Chebacca  8)
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thomasW

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Re: ThomasW's Tu-144 (ICM 1:144): Der Baubericht
« Antwort #13 am: 15. Februar 2013, 15:31:35 »

Hey!
ich habe per Zufall beim stöbern auf dem ARC-Forum einen Bericht gefunden, der das selbe Problem beschreibt... ;)

seine lösung: kaltverformen mit den Händen! und sein Teil war weit mehr verbogen als mein!!! :o

Na wenn der das kann, dann.... :P
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claudio

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Re: ThomasW's Tu-144 (ICM 1:144): Der Baubericht
« Antwort #14 am: 16. Februar 2013, 12:16:58 »

Tja, einfach und pragmatisch  ;) ;D ;D ;D
Viel Glück!!!

Tschüss
Claudio
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