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Autor Thema: Bf 110 G-2/R3  (Gelesen 2664 mal)

patrick

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Re:Bf 110 G-2/R3
« Antwort #15 am: 07. März 2010, 13:19:02 »

Wie schon erwähnt fehlt nur noch die Winter-Tarnung. Das die einzelnen Punkte nicht sehr gross sind muss ich mir überlegen wie ich die machen kann. Eine möglichkeit wäre die Farbe mit Wasser verdünnen und die mit dem Pinsel aufzutragen. Die andere eine Maske erstellen auf einem A4 Blatt mit einzelnen Tupfen die herausgeschnitten wurden. Und danach mit einigen Millimeter abstand ans Modell gehalten wird und die Tupfen zu spritzen.
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tobias

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Re:Bf 110 G-2/R3
« Antwort #16 am: 07. März 2010, 13:38:46 »

Die Hauptfarben der Tarnbemalung sind nun fertiggestellt. Das einzige was nun noch fehlt ist die Winter-Tarnung auf der Seite des Fliegers. Da muss ich mir allerdings noch überlegen wie ich diese verschiedenen Farbtupfer machen soll.

Die hellen Rumpfseiten wurden übernebelt um den Flieger am Boden besser gegen Sicht aus der Luft zu tarnen. Das ist keine spezielle Wintertarnung denke ich.

Wenn du sie mit der Airbrusch freihand machen willst, musst du die Farben stark verdünnen. Die Gunze Farben unbedingt mit Alkohol also Spiritus verdünnen, damit der Verdünner schnell verdunstet auf dem Modell. Ich verdünne etwa 4 bis 5 Teile Alkohol auf einen Teil Farbe.
Dann der Spritzdruck etwa 0,8 bar, eine möglichst kleine Düse montieren wenn du kannst.
Beim brushen mit der duble Action Pistole die Nadel nur ganz wenig nach hinten ziehen, also immer nur ganz fein brushen mit wenig Farbe. Die Farbe sollte eigentlich gleich antrocknen sobald sie auf das Modell trifft. Mit zu viel Farbe wird es zu Nass und die Farbe verläuft.

Mit einer Schablone brushen geht vielleicht auch, habe ich noch nie ausprobiert. Ich würde mal versuchen aus Küchenpapier verschiedene kleine Löcher rauszureissen. Dann das Küchenpapier als Schablone benutzen und mit etwas Abstand zum Modell jeder Tupfen einzeln nacheinander vorsichtig brushen. Die Farbe auch verdünnen und unregelmässig über die Löcher brushen.

Die Pinsler machen die Tupfen manchmal mit einem Q-Tip. Mit dem Q-Tip die Farbe einfach aufs Modell tupfen. Mit weniger und mehr Druck arbeiten und so auch Tupfen für Tupfen aufs Modell bringen. Aber die Tupfen etwas unregelmässig machen, nicht dass der Flieger nachher gepunktet ist  ;).

Egal wie du's machst, probier es vorher aus, nicht gleich auf dem Modell.

gutes Gelingen
tobias
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thomas

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Re:Bf 110 G-2/R3
« Antwort #17 am: 07. März 2010, 19:57:05 »

Absolut gesehen erreicht man die besten Ergebnisse wohl freihand per Airbrush, die geeignete Airbrush mit geeigneter Düse und die nötige Übung vorausgesetzt.
Ansonsten würde ich die Methode mit dem Papier und 1-2 mm Abstand zum Modell empfehlen.
Dazu müßte man noch nicht einmal eine flächendeckende Schablone basteln, vier oder fünf verschiedene Papierstreifen mir unterschiedlichen "Fleckenlöchern", die man dann an verschiedenen Stellen in verschiedenen Winkeln ans Modell hält, sollten eigentlich reichen.

Ich hab mit meiner ersten Airgun und wenig Übung noch was anderes, selbst erdachtes, gemacht:
Dabei hab ich die Flecken auf das ansonsten per Airbrush lackierte Modell per Pinsel aufgetragen und bin dann mit der Farbe der Flecken per Airbrush nochmal nebelnd "darübergegangen".
In Anbetracht dieser dilettantischen Methode waren die Ergebnisse gar nicht mal so schlecht  ;) :D

Aber wie Tobias schon sagte, am besten vorher üben - und am besten auf Plastik oder Blech, nicht auf Papier.

thomas
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