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Autor Thema: The Escape  (Gelesen 1676 mal)

max

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The Escape
« am: 22. Oktober 2011, 17:04:39 »

Modell Andrea Miniatures 54 mm Weissmetall
CH Fr. ca 140.—
Passgenauikeit : macht den Töff nicht zusammen ist eine Katastrophe !!!!!!
Die Plastik Möglichkeiten sind leider nicht mit den Figuren kombinierbar, ich hab’s probiert sch…….ade
Indiana „Indy“ Jones (eigentlich Dr. Henry Walton Jones, Jr.) ist die fiktive Hauptfigur aus der gleichnamigen Abenteuerfilmreihe. Die ersten drei Filme entstanden in den 1980er Jahren. Erst Ende der 2000er Jahre wurde noch ein vierter Film gedreht. Alle vier Filme entstanden unter der Leitung von Produzent George Lucas und Regisseur Steven Spielberg, in allen Spielfilmen spielt Harrison Ford die Hauptrolle. Wegen des großen Erfolgs der Filme beschäftigen sich zahlreiche Romane, Comics, Computerspiele und eine Fernsehserie mit der Figur des Indiana Jones.
Bis jetzt wurden vier Kinofilme um Indiana Jones gedreht:
•   1981: Jäger des verlorenen Schatzes (Raiders of the Lost Ark)
•   1984: Indiana Jones und der Tempel des Todes (Indiana Jones and the Temple of Doom)
•   1989: Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (Indiana Jones and the Last Crusade)
•   2008: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull)
Die ersten drei Spielfilme waren in den 1980er Jahren große Erfolge und gelten bis heute als Kultfilme. Der vierte Film entstand fast 20 Jahre nach dem dritten Film, im Zuge eines Trends in der Filmbranche zu späten Fortsetzungen früherer erfolgreicher Filmzyklen.
In einem Interview deutete Hauptdarsteller Harrison Ford an, dass es einen fünften Teil von Indiana Jones geben werde.
In den Filmen und sonstigen unter der Marke Indiana Jones vertriebenen Produkten wird eine Biographie der fiktiven Figur Indiana Jones erzählt. Demnach wurde Indiana Jones, in der Kurzform auch Indy oder Jones, unter dem bürgerlichen Namen Henry Walton Jones, jr. am 1. Juli 1899 in Princeton, New Jersey geboren. Der im Juni 1922 an der Universität von Chicago promovierte Archäologe arbeitet nicht nur als ruhiger Wissenschaftler an einer Universität und als Professor an einem College, sondern reist als Abenteurer um die Welt. Er beschäftigt sich mit religiösen und okkulten Phänomenen und sucht nach legendären Reliquien. Im ersten Film sucht er die Bundeslade, im zweiten Abenteuer kommt er in einen Tempel der Göttin Kali und sucht die Sankara-Steine, im dritten Teil findet er den Heiligen Gral, und im vierten Film geht es um einen Kristallschädel der Maya. Darüber hinaus hat er in seiner Jugend sehr viele weitere Abenteuer erlebt, bei denen er heute sehr bekannte Personen traf und an wichtigen Ereignissen teilgenommen hat. Er wurde mindestens 93 Jahre alt.
Da die ersten drei Abenteuer in den 1930er Jahren angesiedelt sind, treten die Nationalsozialisten, die sich selbst oft an antiken Vorbildern orientierten, im ersten und im dritten Film als Gegenspieler auf. In drei Filmen wird der Abenteurer von einer Frau begleitet, beim „letzten Kreuzzug“ ist sein Vater Professor Dr. Henry Jones sr. an seiner Seite. Beim vierten Abenteuer, das rund zwanzig Jahre später spielt, tritt erstmals sein Sohn Mutt Williams auf. Typische Merkmale des Indiana Jones sind der Fedora und seine Peitsche. Jones hat eine Schlangen-Phobie, die im dritten Kinofilm damit erklärt wurde, dass der junge Indiana auf der Flucht vor Verfolgern in einen Zirkus-Waggon voller Schlangen fiel.
Hintergrund
Als reales Vorbild für Indiana Jones diente der US-amerikanische Archäologe Hiram Bingham, der 1911 die Stadt Machu Picchu wiederentdeckte. Zunächst sollte Indiana Jones „Indiana Smith“ heißen; Steven Spielberg setzte jedoch eine Änderung durch. Den Namen „Indiana“ trug ursprünglich der Hund von George Lucas. Auf diesen Umstand wird im dritten Kinofilm angespielt, wenn der Zuschauer erfährt, dass sich Indiana Jones selbst nach dem Hund seiner Familie benannte. Lucas hatte mit Harrison Ford bereits bei Star Wars zusammengearbeitet. Anspielungen auf Star Wars finden sich dann auch mehrfach: Im „Jäger des verlorenen Schatzes“ zieren die beiden bekannten Droiden R2-D2 und C-3PO eine Steinsäule hinter der Bundeslade, im „Tempel des Todes“ heißt eine Bar „Club Obi-Wan“ und im „Königreich des Kristallschädels“ zitiert Dr. Jones selbst sein Alter Ego Han Solo mit den Worten „Ich habe da ein ganz mieses Gefühl!“. Keine wirkliche Anspielung, aber eine kaum bekannte Tatsache: In eben der Schlucht, in der Dr. Jones droht, die Lade zu zerstören, wurde bereits zuvor R2-D2 von den Jawas angegriffen und verschleppt. Eine weitere Anspielung bzw. Kopie, die auf Star Wars basiert, ist eine Szene in Tempel des Todes: Gegen Ende rennt Indiana Jones einem der Thug hinterher, nur um in eine ganze Horde zu laufen und dann fluchtartig umzudrehen. Dieselbe Szene existiert auch in Star Wars, nur eben mit Han Solo und imperialen Sturmtruppen statt der Thugs.
Darsteller
Der Darsteller des Indiana Jones in den Kinofilmen ist Harrison Ford; lediglich in anderen Altersstufen wird Indiana Jones durch andere Schauspieler verkörpert. So spielt River Phoenix im dritten Teil den jungen Indiana Jones. Sean Connery verkörpert hier seinen Vater Professor Dr. Henry Jones sr. Ursprünglich war Tom Selleck für die Rolle des Indiana Jones in den Kinofilmen vorgesehen. Selleck konnte die Rolle jedoch nicht annehmen, da er wegen der Dreharbeiten zur Serie Magnum nicht abkömmlich war. Doch Tom Selleck hat seine Chance dennoch bekommen: In der Magnum-Episode 159 (dt. Titel: „Eine Legende lebt“ / Originaltitel: "Legend of the lost art") wandelt er auf den Spuren des berühmten Archäologen, den er in den Filmen nicht verkörpern konnte, stilecht mit Peitsche und Schlapphut, auf der Suche nach verlorenen Artefakten.
Indiana Jones und der letzte Kreuzzug ist der Titel eines Abenteuerfilms mit Harrison Ford und Sean Connery aus dem Jahre 1989. In diesem dritten Teil der berühmten Abenteuerfilm-Tetralogie des Regisseurs Steven Spielberg geht es um den Heiligen Gral, den Kelch, aus dem Jesus von Nazaret und seine Jünger beim letzten Abendmahl angeblich tranken und der dessen Blut bei der Kreuzigung auffing. Der Film startete am 14. September 1989 in den bundesdeutschen Kinos.
Die Indiana-Jones-Tetralogie besteht ferner aus den Filmen Jäger des verlorenen Schatzes, Indiana Jones und der Tempel des Todes, dem hier aufgeführten dritten und dem vierten Teil Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels.
•   
Handlung
In der Anfangsequenz des Films (1912) gelingt es dem jungen Indiana Jones als Pfadfinder in einer Felsenhöhle in Utah, das Kreuz von Coronado zwielichtigen Schatzsuchern zu entwenden. Nach einer Verfolgungsjagd zu Fuß, zu Pferd und mit einem Zirkuszug gelangt er schließlich nach Hause. Sein Vater, der gerade beschäftigt ist, will allerdings nichts davon wissen, und so muss Indiana das Kreuz aufgrund des US-amerikanischen Finderrechts zurückgeben. Erst als erwachsener Mann (Zeitsprung nach 1938) gelingt es ihm endlich, das Kreuz wiederzufinden und einem Museum zu übergeben.
Nun beginnt die eigentliche Handlung des Films, in dem sich Dr. Henry Jones Junior, genannt Indiana Jones, und sein Vater, Dr. Henry Jones, ein erbittertes Rennen um den Heiligen Gral mit deutschen Nationalsozialisten liefern. Dieser Kelch soll der Legende nach ungeheure Kräfte besitzen und der Schlüssel zur ewigen Jugend sein. Der Sage nach wurde der Gral schon einmal während der Kreuzzüge von drei Rittern gefunden. Nur einer von ihnen kehrte lebend nach Europa zurück und gab vor seinem Tod das Wissen um die Existenz des Relikts weiter.
Als Indy von seiner Suche nach Coronados Kreuz an die Universität zurückkehrt, findet er in seiner Post ein Paket seines Vaters aus Venedig vor. Kurz darauf wird er vom Millionär Walter Donovan angeheuert, welcher sich im Besitz einer Tafel befindet, die ein Wegweiser zum Versteck des Grals ist. Von ihm erfährt Indiana, dass sein Vater – der sein Leben lang selbst nach dem Gral geforscht hat – vorher ebenfalls für Donovan nach dem Kelch Jesu gesucht hatte und während seiner Forschungsarbeit verschwunden ist. Als Indiana zusammen mit Marcus Brody bei seinem Vater vorbei sieht, findet er das Haus verwüstet vor und die Post geöffnet. Dabei fällt ihm das Paket seines Vaters ein; in ihm befindet sich ein Tagebuch, in welchem Henry Jones jeden Hinweis auf den Gral niedergeschrieben hat.
Zusammen mit Marcus macht sich Indy auf den Weg nach Venedig, wo Henry Jones nach Hinweisen auf die Ruhestätte des zweiten Ritters gesucht hat, und trifft dort dessen Mitarbeiterin Dr. Elsa Schneider, eine deutsche Archäologin. In der Bücherei, wo Dr. Jones verschwunden war, finden sie anhand des Graltagebuchs einen Eingang zu einem Katakombenkomplex, in dem sich das Grab des Ritters befindet, und finden dort den entscheidenden Hinweis auf den Ausgangsort für ihre Suche: Alexandretta, das heutige Iskenderun. Von den Mitgliedern eines Geheimbundes, der den Ruheplatz des Grals bewacht, erfährt Indiana zudem noch den Aufenthaltsort seines Vaters; er wurde nach Schloss Brunwald in Österreich, nahe der Grenze zu Deutschland, entführt.
Während Marcus Brody sich nach Alexandretta begibt, um die Expedition vorzubereiten, befreit Indy währenddessen seinen Vater aus dem Schloss Brunwald. Doch gleich darauf entpuppen sich Donovan und Elsa als Komplizen der Nazis und entwenden ihm das Tagebuch. Nach ihrer Flucht aus dem Schloss sehen Indy und sein Vater sich gezwungen, nach Berlin zu fahren, um das Buch wiederzubeschaffen, da sich in ihm noch einige lebenswichtige Hinweise befinden. Bei der daraufhin beginnenden Jagd quer durch Deutschland und den Balkan können die beiden Jones den Deutschen gerade noch entkommen.
Im Nahen Osten tun die Jones sich mit Sallah, Indys altem Freund, zusammen, müssen dabei jedoch erfahren, dass Donovan und Elsa schon vor Ort sind und Marcus mitsamt der Karte, die sie zum Versteck des Grals führen sollte, bereits in ihrer Gewalt haben. Die drei folgen der deutschen Expedition und versuchen eine günstige Gelegenheit zu benutzen, um Marcus zu befreien, doch der Versuch entwickelt sich schnell zu einer turbulente Verfolgungsjagd auf einem Panzer quer durch die Wüste, die damit endet, dass Henry Jones endlich erkennt, wie sehr er all die Jahre lang seinen Sohn über seine Obsession mit dem Gral vernachlässigt hat.
Schließlich erreichen beide Parteien den Gralstempel. Da der Weg zum Relikt aber mit Fallen gespickt ist, schießt Donovan Dr. Jones an und zwingt Indy dazu, den Gral persönlich zu holen, um dessen heilenden Kräfte für die Rettung seines Vaters nutzen zu können. Mithilfe des Graltagebuchs gelingt es Indiana, die Fallen zu überwinden. Er steht dann dem letzten der drei Ritter gegenüber, der dank der Kraft des Grals die Jahrhunderte überdauert hat. Um sich des Grals würdig zu erweisen, muss der Suchende allerdings noch eine Prüfung bestehen: aus einer Sammlung dutzender von Kelchen und Schalen muss er den richtigen Gral herausfinden.
Donovan taucht auf und trinkt begierig aus einem von Dr. Schneider ausgesuchten Kelch, aber dieser stellt sich als der falsche heraus und Donovan zerfällt zu Staub. Der kärglichste Kelch erweist sich schließlich als die richtige Wahl, und Indiana kann mit ihm seinem Vater das Leben retten. Als Elsa daraufhin den Gral aus dem Tempel entfernen will, stürzt der Tempel ein; Elsa und der Gral fallen in eine Spalte, aber ihr Fall wird aufgehalten. Beim Versuch, den Gral trotz der Gefahr noch zu fassen, stürzt Elsa in den Abgrund. Dann gerät Indy selbst in Versuchung, den Gral wiederzuerlangen, doch seinem Vater gelingt es, ihn davon abzubringen. Die Überlebenden flüchten aus dem Tempel, und obwohl der Gral nun verloren ist, kehren Indiana und Dr. Jones mit etwas viel Wertvollerem wieder nach Hause zurück: einem lange zerrissenen und wieder neu geschmiedeten Band zwischen Vater und Sohn.
Produktion
Besetzung
Pat Roach war der einzige Schauspieler neben Harrison Ford, der in den ersten drei Kinofilmen je einen Auftritt hatte. Er übernahm die Rollen eines Bergführers und Mechanikers im ersten, eines Wachpostens, Gongmannes und Attentäters im zweiten sowie eines Gestapo-Manns im dritten Teil.
•   River Phoenix, der von Harrison Ford für die Besetzung vorgeschlagen wurde, durfte in dem Film den jungen Indiana Jones spielen, was seiner kurzen Karriere einen kräftigen Schub verlieh.
•   Sean Connery ist nur zwölf Jahre älter als Harrison Ford, trotzdem spielte er dessen Vater.
•   Der Darsteller Michael Sheard hatte in diesem Film eine kleine Gastrolle als Adolf Hitler.
•   Ronald Lacey, der schon im Film Jäger des verlorenen Schatzes als Toht auftrat, hatte einen Cameo-Auftritt: Er war kurz als Heinrich Himmler zu sehen
•   Die am Anfang des Filmes gezeigten Wüstenszenen entstanden im Arches National Park in Utah (USA). Als erstes ist der „Balanced Rock“ zu sehen, an dem die Gruppe vorbei reitet. Danach klettern Personen der Gruppe an der „Double Arch“ genannten Felsformation herum. Direkt rechts daneben befinden sich auch die Höhlen, in die der junge Indiana Jones klettert und in denen er die Grabräuber mit dem Kreuz von Coronado überrascht.
•   Die Stadt Venedig räumte dem Filmprojekt für einen Tag von 07:00 Uhr bis 13:00 Uhr die absolute Kontrolle über den Canal Grande ein.
•   Die kurze Außenaufnahme des Schlosses, in dem Professor Jones von den Nationalsozialisten gefangengehalten wird, zeigt Schloss Bürresheim bei Mayen in der Eifel.
•   Auf der Reise nach „Schloss Brunwald“ ist ein kurzer Ausschnitt einer Autofahrt zu sehen, aufgenommen am Scheitelpunkt der Roßfeldhöhenringstraße.
•   Als Kulisse für den Abflug des Zeppelins diente nicht, wie oft irrtümlich angenommen, der Flughafen Berlin-Tempelhof, sondern das Treasure Island Museum auf Treasure Island (Kalifornien) in der Bucht von San Francisco.
•   Die Aufnahmen in der ein Messerschmitt-Kampfflugzeug in einen Tunnel hineinkracht in den Indy und sein Vater mit einem kurz zuvor entwendeten Auto flüchteten, sowie die spätere Verfolgungsjagd mit dem Panzer entstanden in der Wüste von Tabernas bei Almeria in Andalusien (Südspanien). Produzent Robert Watts hatte dort bereits in den 1960ern einen Western gedreht.
•   Die Szene am Strand, in welcher Professor Jones mit einem Schirm einen Schwarm Möwen aufscheucht, um ein anderes Flugzeug zum Absturz zu bringen, wurde an der südspanischen Mittelmeerküste an der Playa De Monsul, östlich von Almeria gedreht. In einer Einstellung ist die Felsklippe des Torre De Vela Blanca zu sehen.
•   Die Anfangsansicht der Szene, die mit dem Einblenden von „Republik Hatay“ eingeleitet wird, zeigt die Hagia Sophia im heutigen Istanbul, also nicht etwa einen Ort der heutigen Provinz Iskenderun.
•   Der Siq, eine teils nur zwei Meter breite, dafür über 1,2 Kilometer lange Schlucht, die zur verlassenen Felsenstadt Petra im heutigen Jordanien führt, wurde als Kulisse des Films genutzt. Der Tempel aus den Schlussszenen des Films ist das Felsgrab Khazne al-Firaun in Petra. Während der Dreharbeiten dort besuchte die jordanische Königsfamilie den Drehort.
Kostüme
Für alle Schauspieler, die deutsche Soldaten darstellten, wurden extra aus Osteuropa originale Uniformen zusammengetragen.
•   Wegen der großen Hitze im Studio trugen Sean Connery und Harrison Ford während des Drehs der Zeppelin-Szene teilweise keine Hosen.
•   Der SS-Offizier wird im Film mehrmals als Obersturmbannführer (= Oberstleutnant) bezeichnet. Der Kragenspiegel seiner Uniform weist ihn jedoch eindeutig als Standartenführer (= Oberst) aus.
Weitere Details
Um die Geräuschkulisse tausender Ratten zu simulieren, nutzte der Sound-Designer Ben Burtt die oberen Tonlagen tausender Hühner. Für dieselbe Szene musste ein enormer juristischer Aufwand in Kauf genommen werden. Der für den Dreh verantwortliche Versicherer musste ein Schriftstück ausarbeiten, das die mehr als tausend benötigten Ratten unter Versicherungsschutz stellte sowie für einen potenziellen Drehausfall aufgrund von Krankheit, eines Unfalls oder ausbleibender Kooperativität der Tiere die finanziellen Folgen abdeckte. Immerhin hätte ein Tag Drehausfall hunderttausende Dollar kosten können. Für diese Szene wurden eigens 2.000 Ratten gezüchtet, um im Gegensatz zu freilebenden Ratten keine Krankheitsträger zum Filmset zu bringen.
•   Die Narbe am Kinn von Indiana Jones wird im Film durch das Missgeschick beim ungeübten Umgang mit der Peitsche erklärt. Diese Narbe hat Harrison Ford tatsächlich. Er hat sie sich bei einem Autounfall in jungen Jahren zugezogen.
•   Humorig wird auf die Bundeslade aus Jäger des verlorenen Schatzes angespielt. Als Elsa Schneider auf der Suche nach dem Kreuzritter unter der Bibliothek in Venedig ein sonderbares Wandgemälde sieht, fragt sie: „Was ist das hier?“ – Indy: „Das ist die Bundeslade.“ – Elsa: „Sicher?“ – Indy (ironisch): „Ganz sicher.“
Postproduktion
In der Iehova-Rätsel-Szene ist teilweise zu erkennen, dass sie noch in der Nachproduktion verändert wurde: Laut Drehbuch bricht Jones nicht ein, als er das falsche Feld betritt, sondern eine giftige Riesenspinne wird freigesetzt. Das wurde allerdings fallengelassen, da es unerklärlich war, wie nach so langer Zeit seit dem Bau des Tempels eine Spinne noch am Leben sein sollte. Im fertigen Film ist nicht zu sehen, wie sich Jones aus dem Loch, in das er einbricht, wieder hochhangelt, stattdessen kann man den Spinnenangriff an der Art erahnen, wie er sich hektisch die Hosenbeine abklopft, als er wieder auf festem Boden steht.
•   In der ursprünglichen US-Kinofassung gab es einen Fehler bei der Schreibweise von Adolf Hitlers Namen. In der Szene in Berlin, in der Indiana Jones ein Autogramm von Hitler bekommt, schreibt dieser seinen Vornamen als „Adolph“, also mit „ph“ am Ende. Für die deutsche Version und spätere Kino-, Video- und DVD-Versionen wurde der Fehler korrigiert und es wird die korrekte Schreibweise „Adolf“ gezeigt. Dennoch entspricht die Handschrift in keiner Weise der tatsächlichen Unterschrift Hitlers; an einem geschickten Handschriften-Imitator wurde also gespart.
Spezialeffekte
Der Film gilt heute als der erste, bei dessen visuellen Effekten digitales Compositing großflächig zum Einsatz kam. Auf Film aufgenommene Einzelelemente, u.A. Bluescreenaufnahmen, wurden dabei eingescannt und schließlich mit Hilfe von Bildbearbeitungssoftware miteinander kombiniert. Dies war ein filmtechnisch entscheidender historischer Fortschritt, wurde Compositing seit Anbeginn des Films doch entweder komplett am Set mittels praktischer optischer Tricks wie dem Schüfftan-Verfahren oder durch Rückprojektion durchgeführt, oder aber im Nachhinein durch klobige Techniken wie Doppelbelichtung oder in Weiterentwicklung dieses Verfahrens durch fotochemisches Compositing, wozu ein optischer Drucker verwendet wurde.
Da das bis in die späten 80er Jahre gängige fotochemische Verfahren jedoch zahlreiche Einschränkungen beim Drehen bedeutete, sehr aufwendig und teuer werden konnte und zahlreiche seiner charakteristischen Artefakte nicht zu eliminieren waren (wie z.B. schwarze Linien um die ausgestanzten Bildelemente oder ein weiterhin sichtbarer Blauschimmer von der Bluescreen ins Objekt hinein) war das digitale Zusammenfügen ein großer Fortschritt. Es war kosteneffizienter und bot weitaus bessere Möglichkeiten der anschließenden Bildmanipulation und -verfeinerung. Eine charakteristische Szene aus dem Film, bei der die neue Technik angewandt wurde, ist die Transformation Donavans gegen Ende. Eine weitere Vorreiterrolle spielte diese Sequenz in Bezug auf digitales Morphing. Diese zuerst in Der Flug des Navigators und Willow angewandte Technik, die im Prinzip fließende Übergänge zwischen zwei Einzelbildern durch digitales Errechnen von Zwischenbildern ermöglicht, wurde hierbei nochmals verfeinert.
Historizität
Wie in fast allen Filmen, die zwar in einem historischen Kontext spielen, bei denen der fiktionale Anteil jedoch weit überwiegt, treten auch in Indiana Jones und der letzte Kreuzzug historische Unstimmigkeiten oder Anachronismen auf, die von den Produzenten in Kauf genommen werden, da der Film keinerlei Anspruch auf historische Korrektheit erhebt. So wird hier zum Beispiel auf Ereignisse zurückgegriffen, die Jahre zuvor stattfanden (Bücherverbrennung, Zeppelinverkehr) oder die historisch gesehen erst später stattfinden sollten (Einsatz des Deutschen Afrikakorps).
Budget und Einspielergebnisse
Der Film hatte ein Budget von ca. 48 Mio. US-Dollar. Insgesamt spielte er rund 500 Mio. US-Dollar ein.
Folgeprodukte
•   Aus dem Stoff entstand auch ein Adventure-Computerspiel mit dem englischen Titel des Films Indiana Jones and the Last Crusade.
Kritiken
„In Spielbergs dritter Variation des Themas ‚die Schatzsuche als megalomanes Kinoereignis' erhält der Held einen reizvollen Rivalen: sein eigener (Über-)Vater begleitet ihn mit viel selbstironischem Understatement. Die perfekte Action-Story gewinnt aus der liebevoll-humorigen Beziehung der beiden sympathisch-menschliche Züge und bietet, obwohl sie nur zu Beginn witzig und selbstironisch ist, kurzweilige Unterhaltung.“
– LEXIKON DES INTERNATIONALEN FILMS
„Steven Spielbergs Timing ist perfekt, seine Spannungsdramaturgie fehlerlos, seine Fähigkeit, das Tempo immer noch einmal und noch einmal zu steigern, scheinbar unbegrenzt.“
–   FAZ[
–   „Der dritte ‚Indiana Jones‘ bietet Comic-Action, die für drei Abenteuer gereicht hätte. Mindestens genauso furios aber sind die süffisanten Wortgefechte zwischen Papa und Sohnemann. Ein echtes Vergnügen! Mehr Spektakel geht eigentlich nicht.“
– CINEMA
Auszeichnungen
Oscar 1990
Bester Tonschnitt für Ben Burtt und Richard Hymns
•   Nominierung in der Kategorie Beste Filmmusik für John Williams
•   Nominierung in der Kategorie Bester Ton für Ben Burtt, Gary Summers, Shawn Murphy und Tony Dawe
Golden Globe 1990
•   Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller für Sean Connery
British Academy Film Award 1990
•   Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller für Sean Connery
•   Nominierung in der Kategorie Beste visuelle Effekte für George Gibbs, Michael J. McAlister, Mark Sullivan und John Ellis
Saturn Award 1990 / Saturn Award 1991
•   Nominierung in der Kategorie Bester Fantasyfilm für George Lucas, Frank Marshall und Robert Watts
•   Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für Harrison Ford
Goldene Leinwand
•   3 Millionen Kinobesucher in 18 Monaten

So ich glaube das wahrs
Viel Spass bei den Bildern

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Lectori Salutem

cipi

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Re:The Escape
« Antwort #1 am: 23. Oktober 2011, 20:38:55 »

Eieiei Max! Du hättest Schriftsteller werden sollen! ;)

Ne im Ernst, sehr informativer Text! Ich bin ein richtiger Fan dieser Klassiker und habe den Text mit Freude durchgelesen! :D

Die Figuren selbst hast du wahrlich perfekt bemalt! Die beiden Hauptcharaktere sind sehr gut als solche erkennbar und wirken auch sehr lebendig! Grandios!

Einen Fehler habe ich jedoch entdeckt! Die Brille von "Vater"! Die müsste meines Wissens runde Gläser haben! ;)


Gruass Carlo
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Leidest du an Lackdoseintoleranz?! Benutze einfach die Airbrush!

MacMeister

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Re:The Escape
« Antwort #2 am: 23. Oktober 2011, 20:51:34 »

Hoi Max

Einen Golden Globe für die Filmrecherche kann ich Dir leider nicht geben aber ein Bravo für die Figuren und was Du aus der BMW retten konntest  ;)  :D
Ich würde das Ensemble gerne mal live sehen auf den Fotos wirkt Indi irgendwie blass - und ja Papa Jones hatte runde Brillengläser  ;D

En Gruess vom RDM
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whatever!

beni

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Re:The Escape
« Antwort #3 am: 23. Oktober 2011, 21:25:50 »

Hallo Max.

Woo das sieht abgefahren aus , super schöner Bausatz.

Gruss Beni.
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claudio

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Re:The Escape
« Antwort #4 am: 24. Oktober 2011, 00:13:55 »

Hoi Max
Wie immer eine Augenweide, die Figuren hätte ich gerne live gesehen! Der Einführungstext ist auch erste Sahne, die Filme (mit Ausnahme des, meiner Meinung nach, grottenschlechten 4 Teils) sind Kult!

Tschüss
Claudio
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max

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Re:The Escape
« Antwort #5 am: 24. Oktober 2011, 12:01:04 »

Jaja die Brille  ;Ddie ist gerade mal 1.5mm gross die zu runden, habs probiert =nicht möglich, aber ganz rund wahr die brille in echt ja uch nicht sondern , abgerundet ;D
Danke für das Lob
Max
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Lectori Salutem

hartmut

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Re:The Escape
« Antwort #6 am: 24. Oktober 2011, 20:50:59 »

Ich habe die Filmszene förmlich vor Augen, großartig Max!

Grüße Hartmut
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max

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Re:The Escape
« Antwort #7 am: 28. Oktober 2011, 12:14:06 »

Hartmut
Vielen Dank
MAx
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